Obama and Merkel warn Russia of economic sanctions over Ukraine

US president Barack Obama and German chancellor Angela Merkel hold a joint news conference in the Rose Garden.

US president Barack Obama and German chancellor Angela Merkel hold a joint news conference in the Rose Garden.

US and German leaders present united front in warning Putin futher sanctions inevitable unless Russia reverses course

US president Barack Obama and German chancellor Angela Merkel on Friday warned Russia that sanctions targeting whole sections of the country’s economy would be inevitable unless Moscow de-escalates the situation in Ukraine before elections later this month.

Appearing together at the White House, Obama and Merkel insisted they were united in their determination to use broad, so-called “sectoral sanctions” against Russia unless it reverses course in Ukraine by the elections on May 25.

However, in remarks likely to reassure Berlin, which is particularly dependent upon Russian gas exports, Obama played down the suggestion those sanctions would include sweeping restrictions on Russia’s sale of energy to Europe.

“Energy flows from Russia to Europe, those continued even in the midst of the cold war – at the the height of the cold war,” Obama said. „The idea that you’re going to turn off the tap to all Russian oil and natural gas exports is, I think, unrealistic.“

President Putin, Russia

President Putin, Russia

Obama said there was „a remarkable unity between the United States and the European Union“ about how to use leverage against Russian president Vladimir Putin over his continued interference in Ukraine.

European countries disagree over what form additional sanctions against Russia should take. “We have to take those [differences] into account,” Obama added. “Not every country is going to be in exactly the same place.”

However, if Russia impedes Ukraine’s forthcoming elections, Obama said, “we will not have a choice but to move forward with additional, more severe sanctions.“

Merkel also gave a strong endorsement of potential new sanctions against Russia. “In Europe, we have taken a position that should further destabilisation happen, we will move to a third stage of sanctions. I would like to underline this is not necessarily what we want, but we are ready and prepared to go such a step,” she said, according to a White House translation.

“We will see to it that elections can take place,” she added.

Angela Merkel, Germany and US President Barack Obama

Angela Merkel, Germany and US President Barack Obama

The strength of Merkel’s remarks about sectoral sanctions, while satisfying Washington, may surprise other European leaders. Senior European officials have been playing down the prospects of such broad-brush sanctions, which could also hurt Europe’s economy, suggesting they would only be used as a last resort, in the event of a full-scale military incursion by Russia across the border.

Both leaders called for the immediate release of seven hostages who were working as monitors by the Organisation for Security and Cooperation in Europe when they were captured by pro-Russian forces in eastern Ukraine.

Merkel, who has spoken directly with Putin to try to secure the release of the hostages, four of whom are German, said their release was „a very crucial step, that needs to happen first“.

The chancellor’s appearance with Obama marked her first visit to Washington since disclosures by the whistleblower Edward Snowden revealed her phone calls had been recorded by the National Security Agency.

Germany has been pressing for months for a mutual “no spy” agreement with the US, without success. Instead, Germany and the US have agreed to an ongoing “cyber dialogue” over issues relating to the balance between intelligence and privacy.

The language falls well short of what Berlin wanted, and Merkel made clear that differences remain between the the two countries on the issue.

She said that, while there was some intelligence cooperation between the countries, there are still differences over “what sort of balance to strike over the intensity of surveillance” used to combat terrorism and the consequences for privacy and individual freedom.

Amerika und Russland suchen das Gespräch

imageDie Vereinigten Staaten und Russland wollen innerhalb von zehn Tagen direkte Gespräche über die Lage in der Ukraine führen. An dem Treffen sollen auch Vertreter der Europäischen Union und aus Kiew teilnehmen.
Bildtext: Wollen bald miteinander sprechen, der russische Außenminister Lawrow (Mitte) und sein amerikanischer Amtskollege Kerry (2. von rechts), hier im März im Gespräch mit dem deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier, dem französischen Präsidenten François Hollande und seinem Außenminister Laurent Fabius (von links nach rechts)
Die USA und Russland haben sich nach Angaben aus Washington auf direkte Gespräche über die Lage in der Ukraine geeinigt. An dem Treffen innerhalb der nächsten zehn Tage sollten auch Vertreter der Europäischen Union und der Ukraine teilnehmen, teilte das amerikanische Außenministerium am Montag mit. Darauf hätten sich Außenminister John Kerry und sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow in einem Telefonat geeinigt, sagte eine Sprecherin. Der genaue Termin sowie die Agenda der Gespräche müsse aber noch festgelegt werden, hieß es.

Ukraine

Ukraine

Kerry habe Lawrow in dem Gespräch dazu gedrängt, sich von den „Separatisten, Saboteuren und Provokateuren“ zu distanzieren, die mehrere öffentliche Gebäude im Osten des Landes besetzt hatten. Am Montag verlangten die pro-russischen Demonstranten die Unabhängigkeit der Region Donezk. Diese Aktionen seien anscheinend keine „spontane Reihe von Ereignissen“, habe Kerry gesagt, sondern eine „orchestrierte Kampagne mit russischer Unterstützung“. In dem Land seien russische Geheimdienstmitarbeiter festgenommen worden.

Auf der anderen Seite hat die Regierung in Moskau die Ukraine davor gewarnt, Gewalt gegen die pro-russischen Demonstranten im Osten des Landes anzuwenden. Außenminister Sergej Lawrow habe dies am Montag in einem Telefongespräch mit seinem ukrainischen Kollegen Andrej Deschtschyzja deutlich gemacht, teilte das russische Außenministerium mit. Lawrow sprach demnach von den legitimen Forderungen der Demonstranten, „ihre Sprache, ihre Kultur und ihre sozioökonomischen Rechte zu schützen“.

US Präsident Barack Obama und Russlands Präsident Vladimir Putin

US Präsident Barack Obama und Russlands Präsident Vladimir Putin

Ein Zeichen der Unterstützung
Die Vereinigten Staaten haben unterdessen erneut ein Kriegsschiff ins Schwarze Meer geschickt. Der mit Flugabwehrraketen ausgestattete Zerstörer „USS Donald Cook“ werde dort binnen einer Woche eintreffen, hieß es am Montag aus Verteidigungskreisen in Washington. Mit der Verlegung wolle das amerikanische Militär ein Zeichen der Unterstützung an die osteuropäischen NATO-Verbündeten senden.

Pentagon-Sprecher Steven Warren erklärte, das US-Militär plane Manöver der „USS Donald Cook“ mit verbündeten Anrainerstaaten des Schwarzen Meeres. Die geplanten Übungen würden aber nicht in ukrainischen Häfen stattfinden. Im vergangenen Monat hatten die USA bereits den Zerstörer „USS Truxtun“ vorübergehend ins Schwarze Meer beordert, inzwischen hat das Kriegsschiff die Gewässer aber wieder verlassen.

Handelsabkommen EU – USA

imageGespräche zwischen EU und USA
Warum mehr Transatlantik-Handel?
Die angestrebte Freihandelszone zwischen der EU und den USA weckt bei vielen Hoffnungen. Doch wem brächte das Abkommen wirklich Vorteile? Welche Kritik gibt es? Und welche Rolle spielt der NSA-Überwachungsskandal? tagesschau.de beantwortet die wichtigsten Fragen.

Worum geht es?
EU und USA verhandeln über den Abbau von Zöllen und über andere Handelshemmnisse wie Sicherheitsstandards, technische Normen oder Wettbewerbsregeln. Letztere müssten in einem Abkommen möglichst angeglichen werden. Am Ende entstünde ein Wirtschaftsraum mit mehr als 800 Millionen Verbrauchern und der Hälfte der globalen Wirtschaftsleistung. Ein Drittel der weltweiten Handelsströme entfallen auf die USA und die EU.

Die Freihandelszone ist schon seit den 1990er-Jahren als Reaktion auf die boomenden asiatischen Volkswirtschaften im Gespräch. Ein erster Anlauf scheiterte 2007 aber vor allem am damaligen US-Präsidenten George W. Bush und der US-Agrarlobby. Inzwischen leiden beide Seiten aber zusätzlich zur asiatischen Konkurrenz seit Jahren unter der Finanz- und Schuldenkrise. Auch die Doha-Runde über den globalen Freihandel ist nicht so vorangekommen, wie sie sich das vorstellen.

Wie würde eine Freihandelszone funktionieren?

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Barack Obama, Manuel Barroso

Was wären mögliche Vorteile für die Unternehmen und Kunden?Was könnten die Vorteile für die Volkswirtschaften sein?Wie könnte Deutschland profitieren? Welche Probleme könnte es geben? Welche Kritik gibt es schon?Warum finden die Gespräche trotz des NSA-Skandals statt?Welche Rolle wird der Überwachungsskandal spielen?

Was wären mögliche Vorteile für die Unternehmen und Kunden?
Ohne Zölle und Handelsbarrieren käme der Handel zwischen EU und USA weiter in Schwung – so zumindest die Theorie. Die Zölle zwischen den USA und der EU liegen laut Außenhandelsverband BGA im Schnitt bei drei Prozent – das verringere die Gewinne spürbar. Zudem lägen Spitzensteuersätze oft deutlich höher.

Vom Handelshemmnissabbau würden vor allem die Chemie- und die Pharmabranche profitieren, sagt Stormy-Annika Milder von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) im Gespräch mit tagesschau.de. Aber auch die Autohersteller, die unter unterschiedlichen Vorschriften von Crashtests bis zu Außenspiegeln litten.

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European Court Experts verfügen über ausgezeichnetes Know How und Kontakte im Bereich der wirtschaftspolitischen Beziehungen Europa und USA

Weil laut BGA allein 2012 Waren und Dienstleistungen im Wert von fast 800 Milliarden Euro aus der EU in die USA exportiert oder von dort importiert wurden, könnten die Unternehmen viele Milliarden sparen. Ob sie die aber via Preissenkungen an ihre Kunden weitergeben, bleibt ihnen überlassen. Die Kunden könnten jedenfalls von einheitlicheren Standards profitieren. Eine US-Medikamentenzulassung könnte dann auch für die EU gelten.

Was könnten die Vorteile für die Volkswirtschaften sein?
Dazu gibt es sehr viele Prognosen. Manche Experten erwarten ein EU-Wachstumsplus um 0,5 Prozent und in den USA um 0,4 Prozent. EU-Berechnungen sprechen von 400.000 neuen Arbeitsplätzen. Der BGA wiederum erwartet ein deutsches Reallohnplus von 1,6 Prozent und etwas weniger Arbeitslose. Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung warnt dagegen in einer Studie vor zu hohen Erwartungen: Wachstumsimpulse würden eher langfristig kommen.

SWP-Expertin Mildner findet es „sehr schwierig“ zu sagen, welche Seite am meisten profitieren werde. Einerseits basierten die Prognosen auf unterschiedlichen Grundannahmen in den jeweils verwendeten Modellen. Voraussagen zum Effekt von WTO-Verhandlungen seien oft unzuverlässig gewesen. Andererseits hingen die Effekte natürlich auch vom konkreten Verhandlungsergebnis ab.

Welche Probleme könnte es geben? Welche Kritik gibt es schon?
Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung sagt voraus, ein Abkommen werde Handelsverbindungen zementieren, die immer unwichtiger würden – statt neue etwa mit China zu stärken. Andere Skeptiker warnen vor konkurrierenden Handelsblöcken, wenn eine Art transatlantische Wirtschafts-NATO entstünde – EU und USA verlören etwa bei China an Einfluss. Strittig ist auch, ob sich China Standards vorschreiben ließe.

In einem gemeinsamen Aufruf kritisieren 22 deutsche NGOs „die Geheimhaltung und Intransparenz“ des EU-Verhandlungsmandats und fordern einen Gesprächsstopp „schon aufgrund der fundamental undemokratischen Natur“. Eine der beteiligten Gruppen, der BUND, warnte vor einer Aufweichung der EU-Gesetze zu Chemikalien, Umwelt und Energie. Der Chef der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Bernd Voß, kritisierte: Eine Öffnung für die „amerikanische Agrarindustrie“ gefährde „alle Errungenschaften des europäischen Verbraucherschutzes“. Tatsächlich ist der Umgang mit gentechnisch veränderten Pflanzen und dem Fleisch hormonbehandelten Tiere in der EU und den USA so unterschiedlich, dass manche Experten raten, über das Thema gar nicht erst zu verhandeln.

imageIn den Medien wird viel über das Beispiel „Chlor-Hähnchen“ diskutiert. Geflügelfleisch wird in den USA in einem Chlorbad behandelt, was in der EU verboten ist. Die deutsche Geflügelwirtschaft moniert, „ein solches Chemikalienprodukt“ sei in Deutschland „absolut undenkbar“. Wichtig sei, dass ein Schutz der „hohen Standards“ vor der US-Konkurrenz.

Und wie geht es weiter?
Die EU hofft, dass das Abkommen bis 2015 steht. Auch Barack Obama will es bis zum Ende seiner Präsidentschaft abschließen. Wahrscheinlich dauert es aber wohl länger. SWP-Expertin Mildner hält Obamas Ziel für „extrem ambitioniert“. Die weit weniger komplexen EU-Freihandelsgespräche mit Südkorea dauerten jedenfalls vier Jahre.

Hinzu kommt: Einer Vereinbarung müssen alle 28 EU-Staaten und das EU-Parlament zustimmen. Am Ende seien sich EU und USA aber „sehr bewusst“, dass es ein vorzeigbares Ergebnis geben müsse, sagt Mildner – und wie groß der weltweite Reputationsverlust bei einem Scheitern sein würde.

Rohstoffe – Stabilisierung trotz reger China-Nachfrage unwahrscheinlich!

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European Court Experts analysieren Rohstoffmärkte

Rund zehn Jahre lang wurden die tendenziell steigenden Rohstoff-Notierungen vornehmlich mit dem immer höheren chinesischen Bedarf begründet. Führt man sich die Kurs-Entwicklung vieler Schätze von Mutter Natur insbesondere in 2013 vor Augen, könnte man berechtigterweise auf die Idee kommen, dass die Nachfrage aus dem Reich der Mitte regelrecht kollabiert ist. Dem ist jedoch absolut nicht so.

China zuletzt überraschend Rohstoff hungrig!

Holzernte Fröhlerhof

Holzernte Fröhlerhof

Tatsächlich legten z.B. die chinesischen Einfuhren von Eisenerz, Kohle, und Sojabohnen im letzten Jahr gegenüber 2012 zwischen etwa 8,6 und über zehn Prozent auf neue Allzeit-Hochs zu. Etwas weniger stark stiegen die Importe von Rohöl (vier Prozent). Enttäuschend entwickelten sich allerdings die Kupfer-Einfuhren, die im Großen und Ganzen stagnierten. Wenn aber die Nachfrage aus der mittlerweile weltweit zweit größten Volks-Wirtschaft so robust war, warum sind die Preise von einigen der erwähnten Rohstoffen derart heftig unter die Räder geraten?

Über-Kapazitäten belasten!

New York Stock Exchange

New York Stock Exchange

Dieses Phänomen ist primär dem Umstand geschuldet, dass in nahezu jeder Sparte der chinesischen Rohstoff-Produktion erhebliche Über-Kapazitäten herrschen. Und kurz- bzw. mittelfristig dürfte sich daran auch nicht allzu viel ändern, da Experten für dieses Jahr wegen den angestoßenen und geplanten Reformen der Wirtschaft von einem Wachstum in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (7,5 Prozent) ausgehen. Dies wird wohl nicht ausreichen, um das durch neue Minen in die Höhe schnellende Angebot aufzunehmen. Damit ist eine diesjährige Rohstoff-Hausse unwahrscheinlich.

Gold, Goldaktien

Wer zwischen Mitte 2011 und Ende 2013 auf weiter steigende Notierungen bei Gold-Aktien spekulierte, erlebte sein blaues Wunder. Denn anstatt in die Höhe zu schnellen, brachen die Kurse im Schlepp-Tau immer niedriger Gold-Preise massiv ein. Selbst Indizes wie der NYSE Arca Gold Bugs büßten in dem genannten Zeitraum mehr als 70 Prozent ein. Ausgehend von diesem Tief konnte sich das Börsen-Barometer seit Jahresbeginn dann aber wieder um knapp 40 Prozent erholen. Ist die Luft damit bis auf weiteres erst einmal raus oder lohnt auch jetzt noch ein Long-Einstieg in die Dividenden-Papiere der Produzenten des Metalls der Könige?

 

Spannungsfeld Rohstoffmärkte und Goldpreis

Spannungsfeld Rohstoffmärkte und Goldpreis

Besonderen Optimismus verbreitete in dieser Woche der Autor eines Börsen-Briefs, der in diesem Zusammenhang eine interessante Rechnung aufstellte: Angesichts des Umstands, dass Gold-Minen-Aktien die Entwicklung des Gold-Preises in der Vergangenheit mit einer Hebel-Wirkung von zwei nachvollzogen haben, attestiert der „Schreiberling“ den Titeln der Gold-Produzenten ein Aufwärts-Potenzial von 415 Prozent. Bei einer Hebel-Wirkung von zwei müsste der Gold-Preis selbst damit um mehr als 200 Prozent steigen – eine fast schon absurde Vorstellung.

Grau ist alle Theorie!

Aber die Rechnung weist auch Denk-Fehler auf. Da die Hebel-Wirkung nicht bei jedem Unternehmen zwei beträgt sondern von den Produktionskosten abhängt, könnte es sich bestenfalls um einen Mittel-Wert handeln. Darüber hinaus kommt es häufig vor, dass hausgemachte Probleme der Unternehmen dafür sorgen, dass der Aktien-Kurs selbst bei steigenden Gold-Preisen nachgibt, so dass es fast fahrlässig ist, eine derartige Prognose abzugeben.

 

David Cameron sets out agenda for EU reform

David Cameron

David Cameron

David Cameron is to demand that Britain should no longer be bound by a commitment to an „ever closer union“ in Europe as part of his renegotiation of the UK’s membership of the EU.

The prime minister said he was determined to scotch fears that Britain could be sucked into a United States of Europe against its will, claiming the concerns have seen democratic consent for its membership „worn wafer thin“.

Cameron is committed to renegotiating the terms of Britain’s membership then putting the results to the country in a straight in/out referendum by the end of 2017.

Writing in the Sunday Telegraph, Cameron has for the first time set out his key priorities for change in a seven-point plan. They are:

• Powers flowing away from Brussels, not always to it.

• National parliaments able to work together to block unwanted European legislation.

image• Businesses liberated from red tape and benefiting from the strength of the EU’s own market to open up greater free trade with North America and Asia.

• UK police forces and justice systems able to protect British citizens, unencumbered by unnecessary interference from the European institutions, including the European court of human rights.

• Free movement to take up work, not free benefits.

• Support for the continued enlargement of the EU to new members but with new mechanisms in place to prevent vast migrations across the continent.

• Ensuring Britain is no longer subject to the concept of „ever closer union“, enshrined in the treaty signed by every EU country.

Cameron set out his proposals as a ComRes poll for the Independent on Sunday and the Sunday Mirror suggested the UK Independence party (Ukip) is set to top the vote in May’s elections to the European parliament with the Tories trailing third behind Labour.

In his article, the prime minister said he „completely understands and shares people’s concerns“ about the European Union, which is why he is seeking to reset the relationship.

„Our businesses value the single market. But they find the degree of European interference in our everyday life excessive. People are worried that Britain is being sucked into a United States of Europe; that may be what some others want, but it is not for us,“ he said.

 

European Union

European Union

„They see decisions being taken far away, rather than by their elected representatives in parliament. And they worry that European rules have allowed people to claim benefits without ever working here. As a result, democratic consent for Britain’s membership has worn wafer thin.“

Cameron said he was putting forward „an ambitious agenda for a new European Union“, which would transform Britain’s relationship with the 28-nation bloc.

„Delivering it will take time and patience, as well as strong relationships with our key allies and goodwill –not shouting from the sidelines,“ he said.

„It will require a negotiation with our European partners. Some changes will best be achieved by alterations to the European treaties – others can be achieved by different means.“

However, he insisted it was ultimately achievable and dismissed the „many defeatists“ who said it could not be done.

„They include Ukip, who offer no serious plan and simply can’t deliver on anything they promise; and Labour and the Liberal Democrats who won’t stand up for Britain and refuse to give people a choice in a referendum. Neither course is in our national interest,“ Cameron said.

Europa, International: Ukraine Krise

Russland testet Interkontinentalrakete
Inmitten der Krise hat die Atommacht Russland eine mit Nuklearsprengköpfen bestückbare Interkontinentalrakete vom Typ Topol getestet. Ein US-Vertreter erklärte dazu, man sei von dem Test, der schon vor Beginn der Krim-Krise angesetzt worden sei, informiert gewesen.

Die Rakete sei vom Truppenübungsgelände Kapustin Jar im Gebiet Astrachan im Norden Russlands gestartet worden, teilte ein Sprecher des Moskauer Verteidigungsministeriums, Igor Jegorow, mit. Das Geschoss sei wie geplant Tausende Kilometer südlich in der zentralasiatischen Republik Kasachstan auf dem Gelände Sary-Schagan eingeschlagen.

Ukrainische Militärstützpunkte blockiert
Nach übereinstimmenden Berichten kontrollieren mutmaßliche russische Soldaten seit Tagen strategisch wichtige Punkte auf der Krim und blockieren ukrainische Militärstützpunkte. Russlands Präsident Wladimir Putin dementierte am Dienstag allerdings, dass es sich um russische Truppen handelt. Es handle sich vielmehr um „lokale Selbstverteidigungskräfte“.

Auch der Militärflughafen in Belbek in der Nähe des Marinehafens Sewastopol, wo die russische Schwarzmeerflotte stationiert ist, wird von den bewaffneten mutmaßlich russischen Einheiten kontrolliert. Im Innern der Gebäude halten sich dutzende ukrainische Soldaten auf.

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Ukraine verschärft Sicherheitsvorkehrungen an Atomanlagen
Die Ukraine hat nun die Sicherheitsvorkehrungen an ihren Atomanlagen verstärkt. Grund sei die „ernste Bedrohung der Sicherheit“ durch das russische Militär, teilte die ukrainische Führung am Dienstag der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA/IAEO) in Wien mit.

Rechtswidrige Handlungen der russischen Streitkräfte auf ukrainischem Territorium und die Drohung mit Gewalt gefährdeten die Sicherheit der Ukraine, teilte der ukrainischen Vertreter bei der IAEA in einem Brief an die Atomenergiebehörde mit. Dies berge mögliche Folgen für die Atomanlagen in der Ukraine.

Putin: Armeeeinsatz nicht nötig
In dem Land sind 15 Atomreaktoren an vier AKW in Betrieb. Sie haben nach IAEA-Angaben im vergangenen Jahr fast 44 Prozent der Energie in dem Land geliefert. Der russische Präsident Wladimir Putin bezeichnete ein militärisches Eingreifen auf der ukrainischen Halbinsel Krim, wo die russische Schwarzmeerflotte stationiert ist, zwar derzeit als nicht nötig. Andererseits behielt er sich diesen Schritt ausdrücklich als letztes Mittel vor.

USA erhöhen Druck auf Russland
Die USA erhöhen in der Krim-Krise unterdessen den Druck auf Russland. Washington und die EU drohen nun mit Sanktionen, sollte Moskau seine Truppen nicht zügig von der ukrainischen Halbinsel zurückziehen. In einer ersten Reaktion fror das Pentagon am Montagabend (Ortszeit) die militärische Zusammenarbeit mit Russland ein. Russland beorderte zwei Kriegsschiffe ins Schwarze Meer, auf der Krim selbst war die Lage am Dienstagvormittag weitgehend ruhig.

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Alle „militärischen Verbindungen“ seien unterbrochen worden, teilte das Pentagon am Montag in Washington mit. Dies betreffe bilaterale Treffen und Übungen, die Zwischenstopps von Schiffen sowie militärische Planungskonferenzen. Dieser Schritt erfolge „vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse in der Ukraine“, hieß es weiter.

Russland wird in der Erklärung aufgerufen, die russischen Streitkräfte auf der Krim in ihre Stützpunkte zurückzubeordern und für eine Entschärfung der Krise zu sorgen. Die US-Streitkräfte verfolgten die Entwicklung vor Ort genau und stünden in engem Kontakt mit ihren Verbündeten, insbesondere den NATO-Partnern, hieß es weiter.

Die USA nahmen auch Abstand von den eigentlich bald anstehenden Gesprächen, die zu engeren Geschäfts- und Handelsbeziehungen mit Russland führen sollten. Das sagte ein zuständiger Regierungsvertreter.

Ein Kreml-Berater drohte den USA mit Konsequenzen für den Fall von Sanktionen. Sollte etwa die Regierung in Washington die Konten russischer Geschäftsleute und anderer Personen einfrieren, werde Moskau allen Haltern von US-Staatsanleihen empfehlen, diese zu verkaufen.

EU und USA kündigen Finanzhilfe an
Die EU und die USA wollen die Ukraine mit millionenschweren Hilfspaketen vor dem finanziellen Zusammenbruch bewahren. Allein Washington will der Ukraine eine Milliarde US-Dollar (726 Mio. Euro) Kredithilfen für die Energieversorgung zur Verfügung stellen, teilte das Weiße Haus am Dienstag mit. Die Ankündigung kam fast zeitgleich mit der Ankunft von US-Chefdiplomat John Kerry in Kiew.

Angedacht sei außerdem, die Zentralbank und das Finanzministerium mit technischer Expertise zu unterstützen. Fachleute aus den USA sollten dabei helfen, dem Marktdruck standzuhalten und wichtige Energiereformen umzusetzen. Die USA seien bereit, der „finanziell fragilen und wettbewerbsunfähigen“ Ex-Sowjetrepublik mit Kreditgarantien und anderer finanzieller und fachlicher Unterstützung unter die Arme zu greifen.

Offenbar ist auch die EU bereit, die Finanzhilfen aufzustocken. Die EU-Kommissare werden bei ihrer regulären Sitzung an diesem Mittwoch (5. März) über Unterstützung beraten und voraussichtlich „ein solches Paket beschließen“, kündigte eine Kommissionssprecherin in Brüssel an. Eine Summe nannte sie nicht.

US-Flugzeugträger nach Piräus geschickt
Um Präsenz zu zeigen, ließ die US-Armee den Flugzeugträger USS George H. W. Bush vor dem Hafen von Piräus vor Anker gehen. Die Einfahrt der Dardanellen, die zum Schwarzen Meer führen, ist von dort nur etwa zehn Stunden entfernt. Militärexperten halten es jedoch für unwahrscheinlich, dass das 300 Meter lange Schiff in das geschlossene Meer einfährt, da dieses für Flugzeugträgeroperationen nicht geeignet ist. Auf dem Flugzeugträger befinden sich 3.500 Soldaten und mehrere Kampfjets.

Russland hat zwei zusätzliche Kriegsschiffe ins Schwarze Meer beordert. Die „Saratow“ und die „Jamal“ passierten nach Berichten türkischer Medien am Dienstag in der Früh den Bosporus in der Metropole Istanbul. Die beiden Schiffe gehören zur Verband der Schwarzmeerflotte auf der Krim.

Gazprom streicht Ukraine Rabatt
Inmitten der Krim-Krise hat der russische Energieriese Gazprom angekündigt, der Ukraine die bisher gewährten Rabatte beim Gaspreis zu streichen. Ab April muss die Ukraine demnach den vollen Preis zahlen, wie Gazprom-Chef Alexej Miller am Dienstag in Moskau mitteilte. Das Unternehmen gewährt der Ukraine bisher einen Rabatt von 30 Prozent.

Gazprom schlug auch vor, der ukrainischen Regierung einen Kredit in Höhe von zwei bis drei Milliarden US-Dollar zu gewähren, damit sie ihre Gas-Schuld begleiche. Die Ukraine steht bei Gazprom gegenwärtig mit rund 1,5 Mrd. Dollar (1,1 Mrd. Euro) in der Schuld.

Noch am Montag hatte das russische Staatsunternehmen mitgeteilt, dass es nicht an eine Streichung des Rabatts denke. Russland hatte den Gaspreis schon mehrmals als politisches Druckmittel gegenüber der Ukraine eingesetzt. Im vergangenen Dezember vereinbarte der damalige Präsident Viktor Janukowitsch milliardenschwere Rabatte auf den Gaspreis. Nach dem Sturz von Janukowitsch war eine Streichung der Rabatte allgemein erwartet worden.

Ukraine-Premier: Völkerrecht gebrochen
Der ukrainische Ministerpräsident Arseni Jazenjuk warf Putin unterdessen einen schweren Bruch des Völkerrechts vor. „Unsere russischen Nachbarn haben ohne Grund einen Akt der Aggression auf unserem Staatsgebiet begangen. Die autonome Republik Krim war, ist und bleibt auch ukrainisches Territorium“, sagte Jazenjuk der „Bild“-Zeitung (Dienstag). Zugleich forderte Jazenjuk die russische Regierung auf, den Konflikt um die Krim friedlich und auf diplomatischem Weg zu lösen. „Man darf sich so im 21. Jahrhundert nicht verhalten. Mit Panzern, Soldaten und Drohungen erreicht man nichts.“