Enteignung im Namen des Hochwasserschutzes – Eine Herausforderung für die Betroffenen

Aufgrund der Überflutungen und Hochwässer der letzten Jahre, die in vielen Gebieten Österreichs verheerende Schäden angerichtet haben, ist Thema Hochwasserschutz heute von besonderer Aktualität und Brisanz.

EU Konsulent  und Gerichtssachverständiger Dr. Johannes Ausserladscheiter, Wirtschaftsanwalt Dr. Bernhard Umfahrer

EU Konsulent und Gerichtssachverständiger Dr. Johannes Ausserladscheiter, Wirtschaftsanwalt Dr. Bernhard Umfahrer

Die Richtlinie 2007/60/EG des europäischen Parlaments und des Rates vom 23.10.2007 über die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken, die mit einer Novelle des Wasserrechtsgesetzes (WRG) in Österreich umgesetzt wurde, verpflichtet die Mitgliedstaaten der EU, Planungen für den Bereich Hochwasserschutz aufzustellen. Dies soll durch Hochwasserrisikomanagementpläne erfolgen, die bis 22.12.2015 zu erstellen sind.

Ein wesentlicher Kernpunkt dieser Hochwasserrisikomanagementpläne ist die Schaffung von sogenannten Retentionsräumen (Hochwasser-Abflussgebiete und Rückhalteräume).

Die Schaffung neuer Retentionsräume erfolgt vielfach dadurch, dass auf den betroffenen Liegenschaften Zwangsrechte eingeräumt werden, die den Liegenschaftseigentümer umfassende Duldungspflichten und Beschränkungen der Nutzungsmöglichkeiten auferlegen. Solche Zwangsrechte können Ausmaße erreichen, die faktisch einer Enteignung sehr nahekommen. Eine mögliche zukünftige Umwidmung in Bauland wird durch solche Maßnahmen freilich ausgeschlossen.

Zwar ist im Fall der Einräumung von Zwangsrechten eine Entschädigung vorgesehen, dabei ist allerdings nicht immer mit 100%iger Sicherheit gewährleistet, dass sämtliche Nachteile auch tatsächlich zur Gänze entschädigt werden. In verschiedenen Bundesländern sind teils unterschiedliche Ansätze und Herangehensweise erkennbar wie Entschädigungsbeträge ermitteln werden. In manchen Bundesländern wird der erwartete Ernteausfall ersetzt während für die Einräumung der Zwangsrechte selbst keine gesonderte Entschädigung gewährt wird. In anderen Bundesländern wird für die Einräumung von Zwangsrechte eine Entschädigung gewährt, die im Verhältnis zum Verkehrswert der betroffenen Fläche im Zeitpunkt der Zwangsrechtseinräumung bemessen wird. Darüber hinaus wird im konkreten Schadensfall, also im Fall der Überflutung des Retentionsraumes im Zuge eines Hochwassers der konkret entstandene Schaden ersetzt.

imageGerade bei Flächen, die landwirtschaftlich genutzt werden, stellt die Ermittlung angemessener Entschädigungsbeträge jedoch eine besondere Herausforderung dar, vor allem, wenn die Flächen nicht zur Gänze enteignet, sondern mit der Einräumung von Zwangsrechten belastet werden. Einerseits ist der aus dem Zwangsrecht an sich erwachsende Nachteil zu bewerten, andererseits ist der zukünftig durch landwirtschaftliche Nutzung erzielbare Ertrag schon für sich allein mit Unsicherheiten behaftet. Diese Unwägbarkeiten fallen umso mehr ins Gewicht, als die betroffenen landwirtschaftlichen Flächen vielfach die Existenzgrundlage der jeweiligen Land- und Forstwirte darstellen.

Zugegebenermaßen ist der Hochwasserschutz eine hoch komplexe sowie verantwortungsvolle Aufgabe. Wenige andere Gebiete sind durch eine solche Verzahnung verschiedenster rechtlicher sowie anderer Materien und einer komplexen Kompetenzverteilungen zwischen Bund und Ländern gekennzeichnet (multidisziplinärer Planungsansatz, Raumplanung, Baurecht und Katastrophenschutz, etc). Es sind eine Vielzahl von teils widerstreitenden Interessensphären (zB Interessen der Transport- und Verkehrswirtschaft, Energiewirtschaft, Land- und Forstwirtschaft, Erholungs- und Freizeitwirtschaft, des Umwelt- und Naturschutzes, des Ortsbild- und Landschaftsschutzes und der nachhaltigen Sicherung bedrohter aquatischer sowie terrestrischer Lebensräume, etc) zu berücksichtigen.

Oftmals sehen sich Betroffenen mit einer Vielzahl von Behörden und Sachverständigen konfrontiert, denen primäres Ziel der Hochwasserschutz im allgemeinen, öffentlichen Interesse ist. Dabei dürfen aber die Interessen der betroffenen Grundeigentümer nicht in ungebührlicher Weise beschnitten werden.

Ein umfassender Schutz der Betroffenen vor unzulässigen Zwangsmaßnahmen bzw unzureichenden Entschädigungen kann nur durch eine möglichst frühzeitige Einbindung qualifizierter eigener Berater sichergestellt werden. Dafür ist ein eingespieltes Team aus Sachverständigen aus den im konkreten Fall betroffenen (interdisziplinären) Bereichen und einem spezialisierten Rechtsbeistand unabdingbar. Nur durch ein reibungsloses Zusammenspiel zwischen Sachverständigen/Privatgutachter und Rechtsanwalt kann den Behörden mit deren Sachverständigen auf gleicher Argumentationsebene begegnet werden.

EU Konsulent und Gerichtssachverständiger Dr. Johannes Ausserladscheiter – European Court Experts/Brüssel, Wien sowie Rechtsanwalt Dr. Bernhard Umfahrer – Kanzlei Umfahrer Wien, beraten regelmäßig Betroffene in Entschädigungsfragen.

www.europeancourtexperts.eu
www.umfahrer.com

 

MEDIENBERICHTE:

 

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HCB Görtschitztal Kärnten – Betroffene entschädigen

Die Sachverständigenkanzlei European Court Experts beraten in Entschädigungsfragen

Anbei Einschätzungen der HCB Auswirkungen von Greenpeace

EU Konsulent und Gerichtssachverständiger Dr. Johannes Ausserladscheiter, European Court Experts

EU Konsulent und Gerichtssachverständiger Dr. Johannes Ausserladscheiter, European Court Experts

Wie giftig ist HCB wirklich?
HCB gehört zu den zwölf gefährlichsten Industriechemikalien überhaupt. Es kann u.a. Krebs auslösen, aber auch die Leber und das Hormonsystem beeinflussen. Es ist auch deswegen besonders gefährlich, weil es persistent (langlebig, schwer abbaubar) ist und sich in Organismen anreichern kann. Eine länger dauernde Aufnahme von jeweils geringen Mengen kann dabei problematischer sein als eine einmalige hohe Aufnahme.
Was könnten die gesundheitlichen Folgen im Görtschitztal sein?
Unmittelbare, akute Erkrankungen können aufgrund der gefundenen HCB-Konzentrationen ausgeschlossen werden.

Alle in den Fall involvierten Umweltmediziner und Krebsexperten gehen außerdem davon aus, dass die Gesamtmenge an HCB keinen Krebs verursachen kann. Die maximale Dauer der Aufnahme ist mit rund zweieinhalb Jahren – in Kombination mit den maximal gefundenen Konzentrationen in Lebensmitteln – dafür zu niedrig. Andere Auswirkungen, etwa auf den Stoffwechsel (Leber) oder das Hormonsystem, können jedoch noch nicht ausgeschlossen werden – dazu fehlen jedoch genauere Daten über die HCB-Aufnahme bzw. auch die Ergebnisse der Bluttests.

Der renommierte Umweltmediziner OA Assoz.-Prof. DI Dr. med. Hans-Peter Hutter warnt zudem vor psychischen Folgeerscheinungen für die Bevölkerung bedingt durch die extreme Stresssituation in Kombination mit (medialen) Verurteilungen.
Können Säuglinge trotzdem gestillt werden?
Zu dieser Frage erklärte Assoz.-Prof. Hans-Peter Hutter bei der Informations-Veranstaltung in Brückl, dass trotz möglicherweise leicht erhöhten HCB-Werten in der Muttermilch gestillt werden kann. Die Vorteile des Stillens für die Gesundheit des Kindes überwiegen bei weitem die eventuellen Nachteile durch höhere Belastung mit Pestizid-Rückständen. Nur bei – aus heutiger Sicht nicht zu erwartenden- extrem hohen HCB-Werten würde er davon abraten.

imageEine abschließende Beurteilung kann jedoch erst getroffen werden, wenn eine größere Anzahl an Muttermilch-Testergebnissen vorliegt.
Wie kontaminiert ist das Tal?
Welche Menge an HCB ins Zementwerk bzw. aus dem Zementwerk in die Umwelt gelangt sind, ist noch immer unklar. Die Schätzung des Landes Kärnten, dass knapp eine Tonne HCB ins Werk gelangt ist, hält Greenpeace für zu niedrig. Entgegen ursprünglichen Informationen wurden in der Deponie doch Fässer mit „Restinhalt“ an HCB gefunden, die in die Sondermüllverbrennungsanlage Simmering geschickt wurden.

Greenpeace schätzt daher, dass ein paar Tonnen HCB ins Werk gelangt sind, wie viel davon über die Schornstein entwichen ist, bleibt ebenfalls unklar. Wichtiger ist jedoch die Frage, wie stark Böden und Lebensmittel mit HCB belastet worden sind.

Nach Vorliegen aller Greenpeace-Testergebnisse kann davon ausgegangen werden, dass zum Glück andere Umweltgifte keine große Gefahr darstellen. In allen Greenpeace-Milchproben wurden keine anderen Chlorkohlenwasserstoffe aus der Deponie gefunden. Diese haben offenbar den langen Weg vom Zementwerk in die Milch nicht überlebt.

Auch Dioxine, Dioxin-ähnliche PCBs und nicht-Dioxin-ähnliche PCBs wurden entweder nicht nachgewiesen oder sind in der Größenordnung der üblichen Hintergrundbelastung vorhanden.

Blaukalk Deponie, Görtschitztal

Blaukalk Deponie, Görtschitztal

Das Land Kärnten hat jedoch in Spinat und Zuckerhut Spuren von Quecksilber gefunden, in keiner der Greenpeace-Milchproben war es jedoch nachweisbar, und auch in allen anderen amtlichen Proben wurde Quecksilber bislang nicht gefunden. Es ist daher auch von keinem großen Quecksilber-Problem auszugehen.
Wie ist das Gift in die Umwelt gelangt?
Die Wietersdorfer Zementwerke haben bereits zugegeben, HCB-Emissionen verursacht zu haben. Das Unternehmen hatte den Auftrag von der Donau Chemie übernommen, den Inhalt der Giftmülldeponie in Brückl zu entsorgen. Diese besteht überwiegend aus Kalk („Blaukalk“), der als Ersatzrohstoff dienen hätte sollen, mit hochtoxischen Verunreinigungen, darunter HCB. Diese Chemieabfälle wurden bis 1981 auf der Brückl-Deponie abgelagert und stellen die gefährlichste Giftmülldeponie Österreichs dar.

Die Umweltgifte hätten bei 1000 Grad im Drehrohrofen des Zementwerkes zerstört werden sollen. Tatsächlich wurde der Blaukalk jedoch bei nur rund 400 Grad in den Ofen eingebracht. Dabei sind große Mengen der Gifte verdampft und über den Schornstein entwichen, anstatt zu verbrennen.

Besonders tragisch ist, dass die falsche Verwertung des Blaukalks über 2 ½ Jahre nicht bemerkt worden ist.

Zwischenzeitige Gerüchte, dass auch Bauern den belasteten Kalk als Dünger verwendet haben, wurden vom Land Kärnten bereits widerlegt.
Wer trägt die Verantwortung?
Der Verursacher der Verschmutzung sind nach derzeitigem Stand die Wietersdorfer Zementwerke. Diese haben auch bereits den Fehler eingestanden und sich bei der Bevölkerung entschuldigt sowie Schadenersatzzahlungen angekündigt bzw. zum Teil bereits geleistet (was ungewöhnlich ist für ein Unternehmen).

imageDie Kärntner Behörden tragen jedoch ebenfalls eine große Mitverantwortung. Es ist uns unverständlich, wieso der Firma im Jahr 2010 keine einzige spezifische Auflage für die Verwertung des Blaukalks erteilt worden ist (sprich keine Mengenbegrenzung, keine Messungen etc.). Auch ist es nicht nachvollziehbar, warum die Behörden den Einsatz dieses Blaukalks bei zu niedriger Temperatur bei keiner einzigen Betriebskontrolle bemerkt hatten.

Die Tatsache, dass Teile der Behörden seit Frühling 2014 von HCB-Funden wussten und keine ausreichenden Maßnahmen gesetzt haben, hat dazu beigetragen, dass das Problem noch größer geworden ist.
Was soll mit dem noch vorhandenen Giftmüll auf der Deponie in Brückl passieren?
Die Errichtung einer dauerhaften, modernen Giftmülldeponie in Brückl stellt für Greenpeace keine Lösung dar, da es keine Garantie geben kann, dass die Deponie für die nächsten Generationen sicher ist.

Um HCB zu zerstören, braucht es jedenfalls Temperaturen von über 900 Grad, je mehr desto besser.

Eine Entsorgung des gesamten Deponieinhaltes in der Sondermüllverbrennungsanlage in Wien-Simmering ist ebenfalls keine Lösung, da der Kalkschlamm nicht brennt und daher von einer Tonne Kalkschlamm, die „verbrannt“ wird, am Ende wieder rund 999 Kilo Abfall übrigbleiben. Simmering ist daher nur eine Lösung für die stark belasteten Kalkschlammteile der Deponie.

Nach derzeitigem Wissensstand könnte ein Zementwerk auf dem modernsten Stand der (Umwelt)technik imstande sein, tatsächlich HCB zu zerstören. Mindestvoraussetzungen dafür sind, dass das Material direkt in die heiße Brennkammer eingebracht werden kann, und es eine zusätzliche heiße Abgasreinigung gibt (z.B. Nachverbrennung der Abgase).

Beide Voraussetzungen sind in Wietersdorf derzeit nicht vorhanden.

Wenn es Zementwerke gibt, die diese Voraussetzungen erfüllen, könnte Greenpeace einem strengstens behördlich und öffentlich überwachten Verwertungsversuch zustimmen, bei dem HCB mit der besten verfügbaren Analysemethode im Rauchgas gemessen wird.

Theoretisch könnte natürlich auch w&p in Wietersdorf massiv investieren und imstande sein, das Material ökologisch verträglich zu verwerten. Angesichts der Geschichte dieses Tals würde Greenpeace jedoch dafür eine Zustimmung der Bevölkerung als Voraussetzung erachten!

Die Transportkosten des Deponiematerials in ein anderes Bundesland dürfen bei der Entscheidung keine Rolle spielen!
Was soll mit den HCB-belasteten Futtermitteln geschehen?
Um HCB zu zerstören, braucht es sehr hohe Temperaturen von bis zu 1000 Grad Celsius. Das Land Kärnten hat noch keine konkrete Lösung gefunden und lässt das Futtermittel daher zwischenlagern. Wenn die Zwischenlagerung derart erfolgt, dass kein Futtermittelstaub entweichen kann, stellt sie auch kein Problem dar.

Am wahrscheinlichsten ist eine Entsorgung in einer geeigneten Verbrennungsanlage. Die Sondermüllverbrennungsanlage Wien-Simmering als einzige derartige Anlage in Österreich wird vermutlich aus Kapazitätsgründen nicht imstande sein, die 40.000 Tonnen Futtermittel zu verbrennen.

Aus Greenpeace-Sicht muss dafür eine Verbrennungsanlage mit zwei unabhängigen heißen Zonen (also z.B. heiße Brennkammer und heiße Rauchgasnachverbrennung) und einer Rauchgasreinigung nach dem neuesten Stand der Technik gefunden werden. In jedem Fall muss vorab ein streng überwachter Verbrennungsversuch mit umfassenden HCB-Messungen in Rauchgas, Asche und Filterkuchen durchgeführt werden. Die maximal tolerierbare HCB-Emission im Rauchgas sollte sich an den Emissionen der Sondermüllverbrennungsanlage Wien-Simmering orientieren (ca. 1 Nanometer pro Kubikmeter Abgas).
Gibt es Grenzwerte für HCB? Wie sicher sind diese?
Es gibt einen Grenzwert für HCB in Milch. Dieser beträgt 10 Mikrogramm pro kg Rohmilch, gerechnet auf 4 % Fett. Dieser Grenzwert legt fest, bis zu welcher Konzentration Milch verkauft werden darf.

Aufgrund der Giftigkeit von HCB ist dieser Grenzwert jedoch nicht 100 % sicher. Vor allem eine oftmalige Aufnahme von HCB stellt ein Risiko dar, während bei gelegentlicher Aufnahme von Milchprodukten mit leichten HCB-Rückständen ein geringeres Risiko ausgeht.

Generell gilt, dass Kinder, Schwangere und stillende Frauen besonders gefährdet sind.

Auch für Fleischwaren und andere fetthaltige Lebensmittel gibt es jeweils verschiedene Grenzwerte.
Darf ich Milchprodukte aus der Gegend konsumieren?
Derzeit gibt es keine Milchprodukte aus dem Görtschitztal zu kaufen. Es besteht die Hoffnung, dass die Heuernte 2015 wieder in Ordnung ist und in Folge auch die Milchvermarktung wieder aufgenommen werden kann. Klarheit darüber wird es jedoch erst im Laufe der nächsten Monate geben.
Wurde das Gift von den Menschen aufgenommen?
Grundsätzlich kann HCB vom Menschen aufgenommen werden. In welcher Menge das in Kärnten passiert ist, wissen wir noch nicht. Die Behörden führen bereits Blutuntersuchungen durch, um Rückschlüsse auf die tatsächliche Belastung zu bekommen.
Sind Bluttests sinnvoll?

European Court Experts, International tätige Sachverständigenkanzlei Dr. Ausserladscheiter

European Court Experts, International tätige Sachverständigenkanzlei Dr. Ausserladscheiter

Greenpeace hält Bluttests für sinnvoll. Es muss jedoch jeder Mensch für sich entscheiden, ob man Sicherheit haben will oder lieber mit einer gewissen Ungewissheit leben möchte. Grundsätzlich ist es wichtig, über Bluttests rasch Rückschlüsse auf die tatsächliche Belastung zu bekommen. Besonders relevant ist es, rasch Klarheit zu bekommen, ob Kleinkinder einer erhöhten Belastung ausgesetzt worden sind – denn diese trinken pro kg Körpergewicht üblicherweise viel mehr Milch als Erwachsene.
Was bedeutet der Referenzwert, der in Zusammenhang mit Blutproben genannt wird?
Vereinfacht gesagt: Der Referenzwert ist jener Wert, der von 95% der Allgemeinbevölkerung unterschritten wird.

Der Begriff Grenzwert ist in diesem Zusammenhang nicht richtig. Der Referenzwert ist ein statistisch ermittelter Wert, der die Grundbelastung kennzeichnet und herangezogen wird um Messwerte von Einzelpersonen oder Personengruppen als „erhöht“ oder „nicht erhöht“ einzustufen. Er dient zur Beurteilung, ob Personen oder Personengruppen im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung mit einem Schadstoff besonders stark belastet sind. Eine umweltmedizinische-toxikologische Bewertung von Belastungssituationen ist anhand von Referenzwerten nicht möglich. Eine Überschreitung des Referenzwertes bedeutet nicht automanisch eine Gesundheitsgefahr, ebenso wie eine Unterschreitung des Wertes nicht beweist, dass die Gefahr ausgeschlossen ist.
Was soll man tun, wenn die HCB-Werte im Blut erhöht sind?
HCB kann nach derzeitigem Wissensstand nicht aus dem Blut herausgefiltert werden. Es baut sich jedoch über die Jahre langsam ab, wenn kein neues HCB dazu kommt. Bei erhöhten HCB-Werten wäre es daher sinnvoll, auf die Aufnahme von Lebensmitteln, die geringe Spuren an HCB enthalten können, zu verzichten. Kürbiskernöl enthält zum Beispiel HCB-Spuren aufgrund von Pestizid-Resten im Boden. Darüber hinaus wäre es insgesamt sinnvoll, bei erhöhten HCB-Werten die mögliche Aufnahme von zusätzlichen Risiko-Chemikalien aller Art zu reduzieren (z.B. nur mehr Bio-Gemüse und –Obst essen).

Wenn der unwahrscheinliche Fall eintritt, dass tatsächlich besonders hohe HCB-Konzentrationen im Blut gefunden werden, wären medizinische Vorsorgeuntersuchungen zu empfehlen.
Wie sieht es mit der Abbaubarkeit von HCB in der Umwelt und im Körper aus?
HCB ist schwer abbaubar. Im Boden geht die Wissenschaft von einer Halbwertszeit von ca. 20 Jahren aus, das heißt, dass in 20 Jahren die Hälfte abgebaut ist.

Auch im Körper ist HCB schlecht, jedoch vermutlich besser als im Boden, abbaubar. Ein Abbau kann jedenfalls erst einsetzen, wenn keine Neuaufnahme mehr erfolgt. In jedem Fall ist davon auszugehen, dass ein Abbau viele Jahre dauert. Es mangelt hier leider an wissenschaftlichen Untersuchungen, um verlässlichere Angaben zu machen. Eine wirkvolle „Entgiftungsmethode“ ist nicht bekannt.
Welche Tests hat Greenpeace durchgeführt? Worauf wurde getestet?
Greenpeace hat insgesamt zehn Milchprodukte mit Milch aus der betroffenen Region untersuchen lassen. Außer HCB wurde dabei auf folgende Umweltgifte untersucht: Quecksilber, Dioxine, Dioxin-ähnliche PCBs, PCBs (Polychlorierte Biphenyle) sowie 16 andere chlorierte Kohlenwasserstoffe (=Inhalt der Giftmülldeponie).

European Court Experts, CEO Dr. Johannes Ausserladscheiter

European Court Experts, CEO Dr. Johannes Ausserladscheiter

Dabei stellte sich heraus, dass HCB eindeutig das Hauptproblem darstellt. Mit Ausnahme der PCBs waren die anderen Chemikalien nicht nachweisbar. Die Konzentration der PCBs war im Bereich der üblichen Hintergrundbelastung.
Die HCB-Ergebnisse im Detail
Sonnenalm Frischmilch mit Ablaufdatum 4.12. enthielt 0,021 mg/kg HCB. Das ist rund das Doppelte des Grenzwertes.

Sonnenalm Bröseltopfen mit Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 5.12. enthielt 0,065 mg/kg HCB. Dies ist eine Grenzwertüberschreitung um 10 % (bei gemessenem Fettgehalt von 24 %) Sonnenalm Bröseltopfen mit Mindesthaltbarkeitsdatum 7.12. enthielt 0,027 mg/kg HCB. Der gleiche Wert wurde in der Probe mit MHD 2.9.2014 gefunden.

Sonnenalm-Gervais enthielt 0,023 mg/kg HCB. Dies sind bei 12 % Fett rund 75 % des Grenzwertes.

Zwei Rohmilchproben aus Klein St. Paul waren mit 0,035 bzw. 0,027 mg/kg HCB belastet. Beide Proben liegen damit deutlich über dem Grenzwert.

In zwei Schärdinger-Produkten aus dem Werk Klagenfurt (Erdbeertraum und Vanilletraum) war HCB jeweils nicht nachweisbar.

Zusätzlich hat Greenpeace Kürbiskerne aus einem Hausgarten in Wieting testen lassen. Gefunden wurden 0,021 mg/kg HCB, das ist etwas weniger als die Hälfte des Grenzwertes.

In einem Maiwipfelsirup vom Mai 2013 konnte kein HCB nachgewiesen werden, ebenso in einer circa ein Jahr alten Hirschsalami.
Gibt es vergleichbare Fälle in Österreich?
Kontaminierten Blaukalk gibt es unseres Wissens nach in dieser Menge nur in Brückl. Es ist jedoch gängige Praxis, dass alle Zementwerke viele verschiedene gefährliche bzw. problematische Abfälle übernehmen. Derzeit hat niemand einen Überblick über alle Abfallströme und mögliche Emissionen.

Es braucht hier eine umfangreiche Datenerhebung durch alle betroffenen Behörden (Zementwerke gibt es nach unserem Wissensstand in allen Bundesländern außer Wien, Burgenland und Vorarlberg).

Auch das Zementwerk in Wopfing (NÖ) hat ein paar Tausend Tonnen des HCB-hältigen Blaukalks verwertet. Nach den uns vorliegenden Informationen erfolgte dies jedoch mit anderer – besserer – Technologie. Nach Bekanntwerden des HBC-Skandals wurde der Einsatz auch in NÖ gestoppt.
Wo kann auf HCB getestet werden?
HCB in Milchprodukten kann zum Beispiel von der AGESoder der LVA gemessen werden. Auch das Umweltbundesamt kann diese Untersuchungen durchführen. Bei der LVA kostet eine Analyse 183 EUR, die Kosten anderer Labors liegen uns derzeit nicht vor.
Welche Lebensmittel können belastet sein?
HCB ist fettlöslich und kaum wasserlöslich. Daher sind fetthaltige Lebensmittel wie Milch und Fleisch von Heu-fressenden Tieren (Kühe, Wild, Hirsch) besonders betroffen. Da Schweine kaum Heu fressen, ist eine relevante Belastung von Görtschitztaler Schweinen unwahrscheinlich.

Ölpflanzen (Raps, Sonnenblumen, Soja, Kürbis) werden unseres Wissens nach in der betroffenen Region kaum angebaut.

Wässriges Gemüse oder Wasser ist kaum mit HCB belastet. Es besteht jedoch die (geringe) Gefahr, dass noch andere Umweltgifte darin gefunden werden (z.B. Quecksilber im Spinat).

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Erweiterte Neuauflage von “ Starke Regionen-Starkes Europa“ mit EU Förderungsprojekten

 

EU Förderungsexperte Dr. Johannes Ausserladscheiter, Breitbandexperte Joseph Miedl MBA und Historiker Martin Reiter bringen Neuauflage mitSchwerpunkt EU Förderungsprojekte auf den Markt.

Autoren: Dr. Johannes Ausserladscheiter, Joseph Miedl MBA, Martin Peter Reiter

Autoren: Dr. Johannes Ausserladscheiter, Joseph Miedl MBA, Martin Peter Reiter

 

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Buchpräsentation Österreichisches Parlament/Palais Eppstein, Vienna

 

ÖSTERREICHISCHES PARLAMENT

Eine erfolgreiche, interessante Buchpräsentation mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur.

 

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Sanktionen: Putin will Hilfsfonds für Unternehmen

Wegen Sanktionen
Putin will Hilfsfonds für Unternehmen gründen
Russische Unternehmen, darunter der Ölproduzent Rosneft, bekommen die Sanktionen des Westens zu spüren. Mit einem milliardenschweren Hilfsfonds will Präsident Putin ihnen nun unter die Arme greifen.

Russlands Präsident, Vladimir Putin

Russlands Präsident, Vladimir Putin

Russland legt wegen der Sanktionen des Westens im kommenden Jahr einen milliardenschweren Hilfsfonds für Unternehmen auf. Dieser werde eine beträchtliche Größe haben, sagte Finanzminister Anton Siluanow am Montag der russischen Nachrichtenagentur RIA. Ein genaues Volumen wurde zunächst nicht genannt.

In den Topf sollten Gelder fließen, die ursprünglich für die Rentenkasse bestimmt waren, wurde Siluanow zitiert. Damit würden dem Haushalt rund 300 Milliarden Rubel (6,3 Milliarden Euro) zur Verfügung gestellt. Die Summe solle aber nicht komplett in den neuen Hilfsfonds eingebracht werden. Aus dem Haushalt für dieses Jahr blieben aber 100 Milliarden Rubel übrig, die ebenfalls in den Fonds fließen sollen.

World Economic Forum: Realising the potential of Latin America

European Court Experts presents News from the European Economic Forum

European Court Experts presents News from the World Economic Forum

In the run-up to the World Economic Forum on Latin America 2014, President Ricardo Martinelli outlines Panama’s progress and invites you to participate in the discussions that will help to shape its future

It has been a privileged experience to lead this country and help chart its path of economic and social transformation over the course of the past five years. Based on a clear vision of the imperative of development and through an aggressive $20 billion investment plan focused on the areas where the country has its greatest potential, Panama has become the country with the highest economic growth in the region and presently rivals that of any other country in the world. Despite a troubled international economic environment, the rate of growth of its GDP has reached double digits for 2011 and 2012.

We can also now proudly say that Panama’s economy has become the second most competitive in Latin America, after that of Chile. We have, from the beginning, clearly appreciated that this progress must be based upon a joint effort between the local public and private sectors – securely grounded in free-market principles combined with a strong sense of social responsibility.

imageIn addition, Panama has come to stand out as one of the best places to establish business operations for multinational companies. Foreign direct investment has tripled – to $4.6 billion since 2009 – and the investment grade rating of its bonds has been maintained. As a result, Panama has achieved truly global commercial projection and is now one of the most outstanding centres of banking and other financial services in the world. And the number of tourists visiting our beautiful country is now more than 2.2 million annually.

What gives this impressive growth real meaning, however, is that it has come hand in hand with social progress. The past five years of strong economic performance has reduced the unemployment rate from 6.6% to 4.1%, inflation has been controlled, and the number of people afflicted by poverty has steadily fallen. Robust infrastructure investments in healthcare, public transportation and education have resulted in billions of dollars for new hospitals, a vastly improved and expanded transportation system, schools and other social services. Central America’s first subway system will be inaugurated in Panama City next month. Also, we are expecting that once its expansion is completed, Panama and Tocumen International Airport, which we call the “Hub of the Americas”, will become Latin America´s foremost point of connectivity.

For me, it is an honour to host the 2014 World Economic Forum on Latin America in Panama City. The Forum is a particularly prestigious organization that brings together the most important figures from government, the business community, academia and other key elements of civil society.

European Court Experts, International Relations

European Court Experts, International Relations

Panama has a wonderful story of accomplishment to tell. But even more importantly, the country now possesses the energy, dynamism and confidence to continue its trajectory in the coming years and decades – thereby contributing significantly to a hopeful regional future. The forthcoming event presents a unique opportunity for Latin America to double its efforts to achieve the bright future its peoples deserve. And we are confident that its deliberations will greatly contribute to that common objective.

Under the theme of Opening Pathways for Shared Progress, we invite you to accompany us in offering perspectives on, and thoroughly discussing, the opportunities and challenges outlined in the agenda: Driving Economic Dynamism, Innovation for Social Inclusion, and the Modernizing of Infrastructure. We Panamanians will make certain that our greatest infrastructure project – the Panama Canal and its ongoing expansion – figures prominently within that agenda, especially since this year we celebrate its 100th anniversary.

I deeply believe in the unique beauty, opportunities and potential of Panama – and Latin America as a whole. And I am most pleased to invite you all to become active participants in deliberations that will, hopefully, serve to guide the next stage of our region’s development.

European Court of Human Rights: Discours prononcé par S.A.R. le Grand-Duc lors de la Session Solennelle de la Cour européenne des droits de l’homme

Discours de Son Altesse Royale le Grand-Duc prononcé à l’occasion de la Session Solennelle de la Cour européenne des droits de l’homme, le 27 mars 2014
Monsieur le Président, Monsieur le Ministre, Mesdames et Messieurs les Juges, Excellences, Mesdames et Messieurs,
C’est avec beaucoup de gratitude que la Grande-Duchesse et moi-même avons accueilli vos paroles de bienvenue et votre initiative de nous inviter dans cette prestigieuse salle d’audience, où sont rendus la plupart des grands arrêts sur les droits de l’homme.

European Court of Human Rights

European Court of Human Rights

Notre rencontre d’aujourd’hui aurait dû avoir lieu plus tôt, il y a quelques mois. Le décès de M. Nelson Mandela l’a empêchée. J’ai regretté ce rendez-vous manqué, mais comme je me retrouve devant une haute assemblée composée de juges bienveillants, j’espère que vous nous accorderez des circonstances atténuantes pour notre désistement inopiné.
Je crois que l’hommage à Nelson Mandela auquel j’ai choisi de participer avec tant de chefs d’État le 10 décembre dernier ne pouvait vous laisser insensible, tant cette personnalité incarnait ce qui est au cœur de votre action quotidienne, c’est-à-dire la lutte pour la dignité humaine et des droits égaux entre les hommes. Cette qualité déjà insigne de M. Mandela fut encore dépassée par des valeurs morales exceptionnelles, comme la force du pardon et de la réconciliation. Quand le combat pour le droit s’allie à de telles vertus, le respect s’impose à tous. Pour dire un dernier mot du Président Mandela, je vous citerai une phrase tirée de son autobiographie que je trouve très belle: „Personne ne naît en haïssant une autre personne à cause de la couleur de sa peau, ou de son passé, ou de sa religion. Les gens doivent apprendre à haïr, et s’ils peuvent apprendre à haïr, on peut leur enseigner aussi à aimer, car l’amour naît plus naturellement dans le cœur de l’homme que son contraire“.
Monsieur le Président, Monsieur le Ministre,
Mesdames et Messieurs les Juges, Excellences,
Mesdames et Messieurs,
Le privilège qui m’est donné de m’exprimer dans cette enceinte est un motif de fierté pour les Luxembourgeois dans leur ensemble. Je voudrais naturellement rendre hommage à mon compatriote M. Dean Spielmann, qui préside cette Cour avec autorité et compétence depuis novembre 2012.
imageVotre parcours, Monsieur le Président, comme avocat spécialiste des droits de l’homme, puis votre action comme juge ici-même, vous ont valu une reconnaissance des plus enviables. L’élection par vos pairs en est la plus belle consécration.
Permettez-moi de profiter de l’occasion pour saluer également une autre compatriote en la personne de Mme Anne Brasseur, qui préside aux destinées de l’Assemblée parlementaire du Conseil de l’Europe depuis quelques semaines. Soyez rassurés, Mesdames et Messieurs, que cette situation rare, où un État membre de dimension modeste cumule de telles responsabilités au sein d’une organisation internationale de première importance n’est pas le résultat d’une volonté hégémonique du Grand-Duché de Luxembourg sur les institutions du Conseil de l’Europe.
Cette situation est bien le fruit de circonstances. Mais elle est aussi le reflet d’une appétence de mon pays pour les valeurs qui fondent la coopération au sein du Conseil de l’Europe depuis ses débuts, notamment le respect des droits de l’homme, le renforcement de la démocratie et la prééminence du droit.
Les épreuves traversées par un petit État coincé entre deux grandes puissances européennes, pire, les menaces directes pour sa survie pendant des décennies l’ont imprégné d’une sensibilité particulière à tout ce qui touche au respect du droit, qu’il concerne les États ou bien les personnes privées.
Il était naturel dès lors que le Luxembourg, un des membres fondateurs du Conseil de l’Europe, fût un allié de premier ordre de la Cour européenne des droits de l’homme dès sa naissance. Symboliquement c’est le Grand-Duché de Luxembourg qui a été le 10ème État à déposer auprès du Conseil de l’Europe l’instrument de ratification de la Convention européenne des droits de l’homme, permettant ainsi son entrée en vigueur. J’aime à rappeler que c’est ma grand-mère, la Grande-Duchesse Charlotte, qui a posé sa signature sous la loi d’approbation. Ce faisant, était exprimé l’engagement du Luxembourg pour une union des Européens „par le développement des droits de l’homme et des libertés fondamentales“.
Mesdames et Messieurs,
imageSur les relations étroites et intimes entre la Cour européenne des droits de l’homme et le Luxembourg, il y aurait tant à dire. Je me bornerai cependant à citer quelques exemples qui soulignent cette proximité. „Mir gin elo op Strossbuerg fir Recht ze kreien …“ „Nous allons maintenant à Strasbourg pour obtenir justice“ est devenue une locution si commune dans mon pays qu’elle est comprise par tous, bien au-delà des cercles initiés de la justice. Parce qu’elle sait parler d’elle-même lorsqu’elle l’estime nécessaire, la presse luxembourgeoise a donné beaucoup de relief aux recours dont elle était partie prenante, il y a une dizaine d’années.
Cette médiatisation des affaires aidant, le rôle de la Cour de Strasbourg a été maintes fois explicité à mes concitoyens. Ses arrêts ont conduit le législateur à moderniser le droit de la presse qui datait du XIXème siècle.

Même si leurs connaissances sur les modalités de saisine peuvent beaucoup varier, il demeure remarquable que les Luxembourgeois aient parfaitement conscience de ce droit de recours individuel qu’ils partagent avec 800 millions de ressortissants de 47 États membres, lorsqu’ils estiment que leurs droits sont enfreints.
L’autre exemple que je voudrais mettre en avant tient aux effets des arrêts de la Cour sur la législation ou sur les pratiques administratives et judiciaires nationales. Les rares fois où le Grand-Duché de Luxembourg a été condamné pour violation des dispositions de la Convention européenne des droits de l’homme, le gouvernement s’est empressé de répondre avec diligence aux griefs qui lui étaient adressés et surtout d’y trouver une réponse adéquate. Parfois ces réponses sont de portée fondamentale et initient des bouleversements institutionnels, comme lors de l’arrêt Procola en 1995.
J’ai des souvenirs très précis de cette période, où moi-même étant jeune membre du Conseil d’État, la séparation de ses fonctions consultatives et juridictionnelles s’imposa comme une nécessité. La refondation d’un ordre administratif séparé a constitué une des réformes institutionnelles les plus abouties au cours des dernières décennies. Chacun se félicite aujourd’hui de cette réforme de fond bien plus respectueuse de la séparation des pouvoirs.
Une autre innovation d’importance dans le cadre plus large de la protection des droits a trait à la mise en place en 2000 d’une Commission consultative des droits de l’homme, sur le modèle de la commission française créée par René Cassin. Cette commission examine, dans une sorte de contrôle ex-ante, les procédures mises en place afin de réaliser une protection effective des droits fondamentaux dans l’ordre juridique luxembourgeois. Il est important à nos yeux que chaque État membre se dote des institutions adéquates pour prévenir les violations de la Convention européenne et pour garantir la conformité de son ordre juridique aux droits fondamentaux. Cela permettra aussi de réduire le flot de recours dont votre Cour est saisi.

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European Court Experts presents European Court of Human Rights News

Monsieur le Président, Monsieur le Ministre, Mesdames et Messieurs les Juges, Excellences, Mesdames et Messieurs,
Depuis les années 1990, avec l’élargissement du Conseil de l’Europe à l’ensemble du continent, la Cour européenne des droits de l’homme a connu une évolution des plus spectaculaires. Grâce à l’introduction d’une cour permanente en 1998, elle a gagné en notoriété et en efficacité. Non seulement, elle constitue un organe de contrôle écouté, mais elle dispose aussi des moyens de pression efficaces pour faire appliquer ses jugements.
L’adhésion prochaine de l’Union européenne à la Convention des droits de l’homme, telle qu’elle est prévue par le traité de Lisbonne, annonce une nouvelle étape essentielle, même si quelques obstacles juridiques se dressent encore sur la route. La volonté politique est pourtant clairement affichée et l’importance de la Cour de Strasbourg en sera encore renforcée.
Certains commentateurs avisés ont comparé son rôle à celui de la Cour suprême des États-Unis : un corpus de droits fondamentaux intangibles interprétés par une juridiction qui vit dans son siècle et façonne par sa jurisprudence l’évolution des mentalités et la conception des droits de l’homme sur tout un continent. Lorsque l’on connaît le poids de l’institution américaine, la comparaison est des plus flatteuses.
J’ajouterai de mon côté que la pleine conscience de ce rôle invite surtout à l’humilité, parce que les droits de l’homme sont indissociables de la vie réelle et qu’ils ne peuvent donc être appréhendés uniquement de façon abstraite. Droits de l’homme et progrès vont de pair. Ils appellent de notre part à tous une démarche sans cesse renouvelée.
C’est à vous, Mesdames et Messieurs les juges, de faire en sorte que la dignité de l’homme soit respectée dans sa globalité afin que notre continent puisse vivre dans le respect des uns et des autres, conditio sine qua non d’une paix durable.

Börsen News: Rohstoffe

Ölpreise gefallen

SINGAPUR (dpa-AFX) – Belastet durch einen festeren Dollar sind die Ölpreise am Freitag im asiatischen Handel erneut gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete zuletzt 106,09 US-Dollar. Das waren 36 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Ölsorte WTI sank um 59 Cent auf 98,31 Dollar.

Bohrinsel in Abenddämmerung

Bohrinsel in Abenddämmerung

Der zuletzt gegenüber allen großen Währungen gestiegene US-Dollar belastet laut Händlern die Ölpreise. Das in Dollar gehandelte Rohöl wird so für Anleger aus anderen Währungsräumen teurer. Zudem wird am Markt kurzfristig nicht mit einer Verschärfung der Krim-Krise gerechnet. So hat die EU ihre Sanktionen gegen Russland nur leicht verschärft./jsl/fbr

Aral und Rewe schmieden Allianz

BOCHUM/KÖLN (dpa-AFX) – Deutschlands größte Tankstellenkette Aral und die Nummer zwei unter den Lebensmittelhändlern Rewe planen eine Allianz. In einem Testlauf soll der Lebensmittelriese künftig an zehn Aral-Tankstellen im Raum Bochum, Düsseldorf und Köln Lebensmittelsortimente anbieten.

REWE Group kooperiert mit ARAL

REWE Group kooperiert mit ARAL

Das Konzept richte sich an Kunden mit knappem Zeitbudget, die den Tankstellenbesuch auch zum schnellen Einkauf nutzen wollten, betonten die Unternehmen. Unter dem Logo ‚Rewe ToGo‘ werden die Tankstellenshops bis zu 1200 Artikel anbieten, darunter Convenience-Produkte wie Sandwiches, Salate oder geschnittenes Obst, aber auch Nudeln, Reis, Gewürze, Öl oder Zucker. Der Feldversuch soll am 3. April beginnen und ein Jahr dauern.

Vorbild für die Tankstellenshops sind die ‚Rewe ToGo‘-Läden, die der Lebensmittelhändler in den vergangenen Monaten bereits an mehreren Bahnhöfen und Einkaufsstraßen getestet hat./rea/DP/stb

Nachwachsende Gewinne, Nachwachsende Rohstoffe

Agrarrohstoffe werden teuerer. €uro zeigt, mit welchen Produkten Anleger davon profitieren
Ein Liter Milch 2,99, eine Tafel Schokolade 5,99 und das Schnitzel 8,99 Euro. Gott sei Dank ist das noch nicht die typische Supermarkt-Rechnung. Doch die steigenden Preise für landwirtschaftliche Produkte spüren die Deutschen schon jetzt in der Geldbörse.
An den aktuellen Preiserhöhungen bei Lebensmitteln sind – anders als bisher – nicht Missernten schuld, sondern grundsätzliche Verschiebungen auf dem Markt für Nahrungsmittel. „In sechs der letzten sieben Jahre ist die weltweite Getreideproduktion hinter der Nachfrage zurückgeblieben“, weiß Lester Brown, Leiter des renommierten Earth Policy Institute, das weltweite Entwicklungen in der Agrarwirtschaft erforscht.

European Court Experts entwickeln am Fröhlerhof nachhaltige Konzepte zur Energiegewinnung. Im Bild Erweiterung der Rangierflächen

European Court Experts entwickeln am Fröhlerhof nachhaltige Konzepte zur Energiegewinnung. Im Bild Erweiterung der Rangierflächen

So unangenehm höhere Preise an der Käsetheke auch sind, mit fundamentalen Marktveränderungen lässt sich auch Geld verdienen. So wie Anleger in den vergangenen drei Jahren den steigenden Benzinkosten mit einer Investition in Energie-Aktienfonds ein Schnippchen schlagen und Renditen von bis zu 115 Prozent erreichen konnten, gibt es nun auch die Möglichkeit, an den höheren Preisen für Nahrungsmittel mitzuverdienen.

Die richtigen Produkte sind aber schwer zu identifizieren. Einerseits investieren eine Vielzahl von Zertifikaten direkt in die steigenden Notierungen von Weizen, Mais oder Kaffee. Auf der anderen Seite steht der indirekte Weg über Aktien offen, die von diesen Aufschlägen profitieren sollten.
„Wachstumstreiber sind die Innovationen und Produktivitätssteigerungen, die nötig werden, um die Nachfrage zu bedienen“, glaubt Kemal Bagci, Produktspezialist des Zertifikateanbieters DWS Go. Zu den Profiteuren zählen Hersteller von Pflanzenschutzmitteln ebenso wie Agrarkonzerne oder Landmaschinenhersteller. „Die Nachfrage nach wachsenden Rohstoffen wird zunehmen“, meint auch Eckart Keil vom Spezialisten ERA. Der Fondsberater des Stabilitas Soft Commodities sucht die Ursache dafür in Asien: „Das Bevölkerungswachstum sowie die veränderten Essgewohnheiten vieler asiatischer Konsumenten sorgen dafür.“

Reichlich Appetit. Damit hat Rohstoffspezialist Keil eine entscheidende Triebfeder der gestiegenen Nachfrage identifiziert: Reichere Menschen essen mehr Fleisch. So wie die Deutschen in Zeiten des Wirtschaftswunders Wohlstandsbäuche bekamen, verändert der Wirtschaftsboom jetzt die Küche in China. Die Asiaten verbrauchen mehr Rind-, Schweine- und Hühnchenfleisch; und damit auch mehr Futtermittel.
Die Produktion von einem Kilo Rindfleisch aber verschlingt sieben bis acht Kilo Getreide. Das Earth Policy Institute erwartet für Asien einen Anstieg der Nachfrage nach Fleisch bis 2020 um 50 Prozent vom Niveau des Jahres 1997. Ein ähnlicher Trend zeichnet sich bei Milchprodukten ab. Jahrzehntelang haben Joghurt und Butter überhaupt keine Rolle auf dem asiatischen Speiseplan gespielt. Jetzt steigen die Importe nach Fernost drastisch.

European Court Experts, Energy

European Court Experts, Energy

Noch größer als Asiens Fleischhunger ist nur noch sein Energiedurst. Die Nachfrage der rasant wachsenden Volkswirtschaften Indiens und Chinas halten den Preis für Öl seit mehr als zwei Jahren über der Marke von 50 Dollar pro Barrel, derzeit notiert der Rohstoff bei 75 Dollar. Und auch dieser Trend freut die Bauern.

Denn bei diesem Preisniveau werden nachwachsende Energieträger als Ersatztreibstoff interessant. Die Regierung der USA erhofft sich vom Biosprit mehr Unabhängigkeit von den Öllieferungen aus politisch instabilen Ländern wie Saudi-Arabien, Venezuela und Nigeria und fördert vor allem den Anbau von Mais für die Ethanolproduktion. Wenn die 79 im Bau befindlichen und 200 geplanten Ethanoldestillerien fertiggestellt sind, steigt der Getreidebedarf auf 139 Millionen Tonnen jährlich. Das entspricht rund 60 Prozent der derzeitigen Jahresproduktion der USA. Wenn aber immer mehr Flächen für den Anbau nachwachsender Energie-Rohstoffe genutzt werden, verringert sich das Areal, das für die Produktion von Nahrungsmitteln zur Verfügung steht. Überdies werden in wichtigen Agrarländern wie Australien, USA und China die landwirtschaftlich genutzten Gebiete kleiner. „Die Anbauflächen in China schrumpfen, weil gerade die jungen Bauern in die Stadt gehen“, erklärt Eckart Keil. „Hinzu kommen die immensen Umweltprobleme und die fortschreitende Verwüstung großer Flächen.“

Terminprobleme. Steigende Nachfrage, Engpässe beim Angebot: Die aktuellen Preisschübe sind bei vielen Soft Commodities, also „weichen Rohstoffen“, wie Agrarprodukte an den Kapitalmärkten genannt werden, erst der Anfang. Doch bisher gibt es für Privatanleger nur wenige geeignete Produkte, um am Rohstoffboom zu partizipieren.
Direkte Investments haben den Vorteil, dass sie kaum mit anderen Assetklassen korrelieren und so einen Risikoausgleich im Depot schaffen. Aber die Masse der Rohstoffzertifikate hat bislang nur unzureichend von den steigenden Preisen profitiert. So legte der Preis für Weizen an der Chicagoer Rohstoffbörse CBOT seit Jahresbeginn zwar um rund 30 Prozent zu. Ein ABN-Zertifikat auf Weizen konnte im gleichen Zeitraum aber nur 14 Prozent gewinnen. Das Problem: Wie die meisten Rohstoffe werden auch Weizen und Co über Terminkontrakte, sogenannte Futures, gehandelt. Mit ihnen erwirbt man das Recht, eine bestimmte Warenmenge in drei, sechs, neun Monaten – die Staffelung der Laufzeiten geht bis zu mehreren Jahren – zu erhalten. Da Zertifikateanbieter die Ware natürlich nicht wirklich haben wollen, müssen sie, wenn sich der Liefertermin nähert, in einen neuen Kontrakt mit längerer Restlaufzeit wechseln.

Dieser „Rollvorgang“ kann sich für den Anleger positiv oder negativ auswirken. Wenn etwa der Preis für den neuen Future unter dem alten liegt, werden die gleiche Anzahl von Futures günstiger eingekauft, der Anleger verzeichnet Rollgewinne. Wenn umgekehrt die neuen Futures teurer sind, entstehen Rollverluste.
Diese Situation am Futuremarkt heißt Contango und tritt an den Märkten für Agrarrohstoffe weitaus häufiger auf als die sogenannte Backwardation, also der Rollgewinn: Die Rohstoffexperten von Goldman Sachs haben den Zeitraum von März 1983 bis heute untersucht. Das Ergebnis: Weizen-Futures befanden sich zu 72 Prozent in Contango; für Mais und Soja sind die Werte noch ungünstiger. Deshalb fahren viele Zertifikate bei Agrarrohstoffen regelmäßig Rollverluste ein.

Die richtigen Produkte. Das von Goldman Sachs im März aufgelegte Bonuszertifikat auf einen Rohstoffkorb aus Weizen, Zucker, Mais und Soja vermeidet dagegen jegliche Rollverluste. Denn das Papier hat eine feste Laufzeit von vier Jahren und die Gelder werden nur einmal in einen Vier-Jahres-Kontrakt investiert.
Auch die Zertifikate der UBS auf den CMCI Agriculture mildern die Gefahr von Rollverlusten, weil sie ständig in spätere Kontrakte investieren. So wird eine konstante durchschnittliche Restlaufzeit der Futures von sieben Monaten beziehungsweise einem Jahr gehalten.

Wer der Rollproblematik gänzlich entfliehen möchte, muss in Aktien anlegen. Hier bieten sich drei Produkte an. Das DWS Go Agrikultur Aktiv Zertifikat investiert in einen Aktienindex von Unternehmen, die hauptsächlich für Produktivitätssteigerungen im Agrarsektor sorgen. Beispiele sind der deutsche Düngespezialist K+S oder der amerikanische Saatgutkonzern Monsanto. Mit ständiger Überprüfung der Portfolios und einer Managementgebühr von 1,5 Prozent pro Jahr ist das Produkt fast schon ein kleiner Aktienfonds.
Die DWS, Fondsgesellschaft der Deutschen Bank, hat auch einen richtigen Aktienfonds mit dem Thema Agrikultur im Angebot. Der DWS Global Agribusiness setzt auf Produzenten von Agrarstoffen und Saatguthersteller, aber auch auf Aktien, die in angrenzenden Sektoren wie Logistik und Finanzierung beheimatet sind. Wichtig ist, dass ein relevanter Teil des Umsatzes von der Entwicklung im Agrarsektor abhängt. Der brasilianische Containerhafen Santos ist eine der größten Positionen, weil die wachsenden Rohstoffexporte Brasiliens zu Engpässen in der Logistikkette geführt haben.

Da ist der Stabilitas Soft Commodities etwas enger gefasst. Eckart Keil berät den Fonds und analysiert genau, welche Unternehmen der Wertschöpfungskette wirklich von steigenden Rohstoffpreisen profitieren. „Steigende Maispreise sind zwar gut für Unternehmen, die Mais anbauen, aber schlecht für Viehzüchter, deren Futterpreise steigen“, betont Keil.
Der Stabilitas-Fonds investiert hauptsächlich in Agrarproduzenten. Anders imageals die DWS, die eine Marktkapitalisierung von mindestens 200 Millionen Dollar für das Zertifikat und 500 Millionen Dollar für den Fonds bei ihren Zielunternehmen verlangt, hat der noch kleine Stabilitas-Fonds keine Investitionsrestriktionen. Unter den größten Positionen befinden sich exotische Titel wie das kanadische Waldunternehmen Sino-Forest und Australian Agriculture, die größte Rinderzucht Australiens.
Die geringe Auswahl an sinnvollen Produkten zeigt, dass der Trend noch jung ist. Gleichwohl haben vor allem institutionelle Investoren wie Pensionskassen und Stiftungen bereits in Weizen und Co investiert. Ein gutes Zeichen.

Dieselpreis fällt auf tiefsten Stand seit zweieinhalb Jahren

BERLIN (dpa-AFX) – Die Autofahrer in Deutschland müssen für einen Liter Diesel nur noch so viel bezahlen wie im August 2011. Der Dieselpreis sei mit durchschnittlich 1,34 Euro je Liter auf den tiefsten Stand seit zweieinhalb Jahren gefallen, teilte der Mineralölwirtschaftsverband (MWV) am Freitag in Berlin mit. Das seien sechs Cent je Liter weniger als vor einem Jahr. Auch der Benzinpreis bewege sich mit ungefähr 1,47 Euro nahe an seinem Zwei-Jahres-Tief. Der deutsche Tankstellenmarkt reagiere damit auf niedrigere Ölnotierungen und gesunkene Beschaffungskosten für Benzin und Diesel. Europäern komme der starke Euro zugute, der Rohölimporte verbillige./egi/DP/stb

US Stock Market

European Court Experts News

European Court Experts News

Receding fears of further military action related to Russia’s annexation of Crimea helped benchmarks end in the green for the second straight day. The S&P 500 moved close to its record high following reports that Russia may not occupy other parts of Ukraine. The Nasdaq got a boost from the surge in technology stocks. Meanwhile, investors look forward to the conclusion of Federal Reserve’s two-day policy-setting meeting on Wednesday. Tuesday’s mixed economic data had little impact on the markets.

For a look at the issues currently facing the markets, make sure to read today’s Ahead of Wall Street article

European Court Experts, Real Estate

European Court Experts, Real Estate

The Dow Jones Industrial Average (DJI) gained 0.6% to close Tuesday’s trading session at 16,336.19. The Standard & Poor (S&P 500) rose 0.7% to finish at 1,872.25. The tech-laden Nasdaq Composite Index went up 1.3% to 4,333.31. The fear-gauge CBOE Volatility Index (VIX) plunged 7.2% to settle at 14.52. Total volume on the New York Stock Exchange was 2.9 billion shares. Declining stocks were outnumbered by advancing stocks on the NYSE. For 23% stocks that declined, 75% advanced.

U.S. stocks rallied for the second day in a row after Russian President Vladimir Putin said that Russia didn’t want further partition of Ukraine. Last Sunday, the vote turned to be overwhelmingly in favor of citizens in Crimea wanting to be part of Russia.

On Tuesday, the tech-heavy Nasdaq Composite Index got a boost from the Technology sector. Key technology stocks such as Apple Inc. (NASDAQ: AAPL ), Google Inc. (NASDAQ: GOOG ), Microsoft Corporation (NASDAQ: MSFT ), Verizon Communications Inc. (NYSE: VZ ) and International Business Machines Corporation (NYSE: IBM ) increased 0.9%, 1.6%, 3.9%, 0.8% and 0.5%, respectively.

Investors also focused on the Federal Reserve’s two-day policy-setting meeting that will conclude on Wednesday. Federal Reserve Chairwoman Janet Yellen is expected to hold a press conference after the meeting. The Fed is expected to keep the key lending rates low and is also expected to taper its monthly asset purchase program.

On the economic front, mixed economic data didn’t have any significant impact on the markets. The US Bureau of Labor Statistics came out with consumer price data; wherein it reported Consumer Price Index for All Urban Consumers (CPI-U) had improved just 0.1% in February. The increase was in line with the consensus estimate. The rise in food prices by 0.4% and the rise in housing costs by 0.2% were cited to be the reasons behind the slight rise in consumer prices.

ECE Experts, International

ECE Experts, International

The U.S. Census Bureau and the Department of Housing and Urban Development reported a small drop in housing starts. According to the report, privately owned housing starts in February slipped 0.2% to a seasonally adjusted annual rate of 907,000. Consensus estimate was expecting housing starts to be at 913,000. However, single family housing starts advanced 0.3%.

The U.S. Census Bureau and the Department of Housing and Urban Development also reported that building permits gained 7.7% to a seasonally adjusted annual rate of 1,018,000. This was more than the consensus expectation of 960,000. Indication that construction work will increase once the weather warms up encouraged builders to file for permits to construct condominiums and rental apartment buildings.

Nine out of ten sectors of the S&P 500 ended in the green. The Health Care Select Sector SPDR (XLV) surged 1.1%. Major stocks from the sector such as Pfizer Inc. (NYSE: PFE ), Merck & Co. Inc. (NYSE: MRK ), Gilead Sciences Inc. (NASDAQ: GILD ), Amgen Inc. (NASDAQ: AMGN ) and Biogen Idec Inc. (NASDAQ: BIIB ) gained 1.6%, 0.2%, 3.1%, 2.9% and 1.8%, respectively.

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