Land Art Galerie Fröhlerhof, Tirol Austria

FRÖHLERHOF TIROL/AUSTRIA

 

Land Art Galerie Fröhlerhof, Buch in Tirol Dr. Johannes Ausserladscheiter

Land Art Galerie Fröhlerhof, Buch in Tirol
Dr. Johannes Ausserladscheiter

Der Fröhlerhof in Buch bei Jenbach beschäftigt sich neben klassischer Land- und Forstwirtschaft auch mit den kreativen  Bereichen Kunst, Kultur und Kulinarium.

Der Hof wird immer wieder gerne als Begegnungsstätte von Menschen aus Wirtschaft, Politik, Kunst und Kultur zum Gedankenaustausch genützt.

LandArt, Begriff:

Land Art ist die Umwandlung von geographischem in architektonischen Raum, beziehungsweise in ein Kunstwerk. Dabei konzentriert sich Land Art nicht auf eine bestimmte Skala oder Methode, sondern arbeitet mit Räumen im kleinsten Maßstab bis zu ganzen Landstrichen und mit vorgefundenen Naturmaterialien oder massiven Eingriffen mit schwerem Baugerät und Beton.

Im Unterschied zum Minimalismus, der um Objektivität bemüht war und imagehauptsächlich im Kontext der Galerien und Museen zu finden war, kennzeichnete die Land Art eine romantische aber auch eine explizit gesellschaftskritische Komponente. Dem Besitzbürgertum, das die Werke der bildenden Kunst nur noch als Spekulationsobjekte betrachtete, wollte man kein neues Konsumgut liefern. Man schuf deshalb in den abgelegenen Wüstengebieten Nordamerikas gigantische Erdbauwerke, die in keinem Museum, in keiner Galerie ausgestellt werden konnten, also weder transportabel, käuflich noch dauerhaft waren. Zu Beginn gestatteten die Künstler nicht einmal Foto- oder Filmaufnahmen ihrer vergänglichen Arbeiten. Wenn jemand die Kunstwerke sehen wollte, dann musste man sich auf eine innere und äußere Reise begeben und die Skulptur direkt in der Landschaft unter freiem Himmel bei Wind und Wetter mit all seinen Sinnen erleben. Die Kunstwerke wurden nicht wie Objekte in die Landschaft gestellt, nutzen die Landschaft nicht einfach als attraktiven Hintergrund, sondern wurden selbst zur Landschaft.

Gleichzeitig entstanden aber auch Projekte, um großflächige Anlagen in dauerhafter Form zu errichten; diese dauern oft Jahrzehnte. James Turrell baut seit 1974 in Arizona an seinem Roden Crater, Charles Ross errichtet in New Mexico seit 1971 seine Star Axis. Nancy Holt hat in Utah Sun Tunnels angelegt. Alle drei Projekte beziehen Landschaft, künstliche Bauwerke und die Sonne in das Werk ein.[3]

 

Gestüt Fröhlerhof

Gestüt Fröhlerhof

Besonders eindrucksvoll dokumentiert sich der radikale Ansatz im Werk „Double Negative“ von Michael Heizer, einer der jungen Pioniere dieser Kunsttendenz, aus dem Jahr 1969: Mit Bulldozern und Dynamit wurden zwei 9 Meter breite und 15 Meter tiefe, exakt lineare Einschnitte mit einer Gesamtlänge von mehr als 450 Metern in die Erosionskante der wüstenartigen Hochebene Mormon Mesa bei Las Vegas getrieben. 240.000 Tonnen Gestein mussten bewegt werden, um einen enormen Raum zu schaffen, eine erlebbare „negative“ Skulptur, die man nicht wie gewohnt nur von außen betrachten, sondern die man begehen und als meditativen Raum ohne vorher festgelegten Standort erfahren sollte.

Mit den Intentionen der später aufkeimenden Ökologiebewegung hatten die Land Art Künstler nicht das Geringste im Sinn. „Es geht um Kunst, nicht um Landschaft.“ betonte Michael Heizer ausdrücklich und widersetzte sich damit allen Versuchen, die Land Art als ökologische Landschaftskunst zu interpretieren. Erst die europäische Natur-Kunst, die zu Beginn der siebziger Jahre mit dem zunehmenden Umweltbewusstsein entstand, orientierte sich stark an ökologischen Grundgedanken. Viele künstlerische Interventionen, die heute sehr verallgemeinernd als „Land Art“ bezeichnet werden, unterscheiden sich grundsätzlich von den ursprünglichen Ansätzen der amerikanische Avantgardekunst der 60er Jahre und sind treffender als „Natur-Kunst“ oder „Environmental Art“ zu bezeichnen. Anders als bei der Land Art steht beispielsweise die gesellschafts- und kunstkritische Komponente nicht mehr im Mittelpunkt des Interesses, und es geht der Mehrzahl der Natur-Künstler weniger um provozierende, radikale Gesten in der Landschaft als vielmehr um feinfühlige, häufig dekorative Setzungen von vergänglichen Objekten in die Natur.

imageHeute wird die Bezeichnung „Land Art“ in sehr verallgemeinernder Weise und häufig aus werbestrategischen Gründen auf jede beliebige Art von Natur-Kunst oder Kunst in der Landschaft angewendet, obwohl aus kunsttheoretischer Sicht keinerlei konzeptionelle Beziehung zur ursprünglichen Land Art der 1960er Jahre (siehe oben) gegeben ist. Die Natur (Wüsten, Felder oder Wasserflächen) wurde ursprünglich als Medium künstlerischer Gestaltung und nicht als dekorativer Bildhintergrund genutzt. Die Dokumentation erfolgte oftmals wegen der großen Ausdehnung der Kunstwerke und der angestrebten Wirkung durch Luftaufnahmen, ist aber nicht, wie häufig missverstanden, zwangsläufig Teil der Arbeit, im Gegenteil: Zu Beginn gestatteten die Land Art Künstler keinerlei fotografische oder filmische Dokumentation, um die Vermarktung imagezu verhindern. Es gab durchaus auch kleine Land-Art-Kunstwerke, zum Beispiel „Matchdrop“ von Michael Heizer. Die Ausmaße waren nicht immer entscheidend, allein der landschaftliche Bezug und die minimalistisch angelegte Konzeption waren von Belang.

Von Bedeutung ist in der heutigen Natur-Kunst auch der Einfluss der Natur auf die Kunstwerke. Oft verändern Witterung und Wachstum der verwendeten Materialien das Kunstwerk. So entsteht Dynamik und Prozesshaftigkeit. Daher ist die Dokumentation, vor allem die fotografische, wichtig, da die wenigsten Betrachter diese teilweise langwierigen Entwicklungen mitverfolgen können.

Neben LandArt Aktivitäten finden am Fröhlerhof verschiedene Angebote Platz. So auch eine Vernissage in der Fröhlerhof-Scheune von der jungen Schwazer Künstlerin Christina Hummel.

 

MEDIENBERICHTE

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Galerie Fröhlerhof, Dr. Johannes Ausserladscheiter Vernissage Christina Hummel

Galerie Fröhlerhof, Dr. Johannes Ausserladscheiter
Vernissage Christina Hummel

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European Court Experts erfolgreich in Agrarforschung

Brüssel. Wien. Österreich| Auf einer der größten Heidelbeerplantagen Österreichs erforscht ein internationales Expertenteam die Geheimnisse der Pflanze.

Experten im Gespräch: EU Kommissar Dr. Franz Fischler, EU Konsulent Dr. Johannes Ausserladscheiter, Bundesminister für Agrar und Umwelt DI Andrä Rupprechter, Präsident der Landwirtschaftskammer Joseph Hechenberger

Experten im Gespräch: EU Kommissar Dr. Franz Fischler, EU Konsulent Dr. Johannes Ausserladscheiter, Bundesminister für Agrar und Umwelt DI Andrä Rupprechter, Präsident der Landwirtschaftskammer Joseph Hechenberger

Wenn die Heidelbeeren so im Mund zergehen und die Zunge blau färben, könnten jene, die noch nie davon gekostet haben, schon Angst um ihre Gesundheit bekommen. Doch im Gegenteil: In der Volksmedizin wird den Beeren, deren Blättern und sogar der Wurzel eine heilsame Wirkung zugeschrieben – bei Darm- und Magenerkrankungen bis zu Zahnfleischproblemen, Diabetes und Nachtblindheit. Neben den Vitaminen, Mineralstoffen, bioaktiven Substanzen und Gerbstoffen scheint das nicht so abwegig. Genaues aber weiß man nicht.
Das könnte sich nun durch eine der größten Heidelbeer-Plantagen Österreichs beim Fröhlerhof in Maurach ändern. Der Unternehmer im Immobilien- und Agrarbereich ist bereits voll durchgestartet.
Zum Schutz vor Wildschäden wird das Areal mittels Wärmebildkameras überwacht, diese nehmen Tag und Nacht jegliches Eindringen auf und speichern die Bilder: „Durch umfangreiche Analysen von unabhängigen Gutachtern haben wir festgestellt, dass unser Waldboden einen für die Heidelbeere geeigneten leicht sauren Boden hat.

Am Forschungsstandort Fröhlerhof werden agrarische Spezialkulturen getestet.

Am Forschungsstandort Fröhlerhof werden agrarische Spezialkulturen erforscht und entwickelt.

Ein Wiesenboden oder der beste Boden für Getreide wäre für die Heidelbeere nicht geeignet; wir haben sogar noch aus dem eigenen Betrieb gehäckselten Rindenmulch zugegeben, um den Boden noch saurer zu machen“, erklärt Außerladscheiter. Offenbar hat sich der Aufwand gelohnt. „Jede Pflanze trägt, wir haben einen Anwuchs von 100 Prozent.“
Vorderrangig ist derzeit das Forschungsprojekt, bei dem auch Mediziner involviert sind. Erste medizinische Erkenntnisse erwartet Außerladscheiter in drei bis vier Jahren. Auf Grund der Grösse der Plantagen spricht man in Expertenkreisen vom Heidelbeerkaiser.

Neben den Plantagen am Fröhlerhof analysieren European Court Experts Versuchsflächen in ganz Europa

Neben den Plantagen am Fröhlerhof analysieren European Court Experts Versuchsflächen in ganz Europa

 

 

 

 

 

 

Zudem wird die Heidelbeerplantage durch verschiedene Forschungsprogramme und die Europäische Union gefördert; im zweiten Teil des wissenschaftlichen Projektes wird versucht, die ursprüngliche Waldheidelbeere zu erforschen und dabei herauszufinden, was es braucht, damit sie an bestimmten Orten so prächtig gedeiht wie in den Heidelbeerplantagen auf dem Fröhlerhof.

Auszug von Medienberichten: European Court Experts, Fröhlerhof, Forschung, Wissenschaft, Gesundheit, Kulinarik, Medizin

 

Fröhlerhof, Heidelbeerkaiser

Fröhlerhof, Heidelbeerkaiser

Heidelbeerkaiser, Dr. Ausserladscheiter, Fröhlerhof

Heidelbeerkaiser, Dr. Ausserladscheiter, Fröhlerhof

Heidelbeerwelten Fröhlerhof, Dr. Ausserladscheiter

Heidelbeerwelten Fröhlerhof, Dr. Ausserladscheiter

Invitation: European Landowners Organisation

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Fröhlerhof, Heidelbeerkaiser

Fröhlerhof, Heidelbeerkaiser

 

 

Heidelbeerkaiser, Dr. Ausserladscheiter, Fröhlerhof

Heidelbeerkaiser, Dr. Ausserladscheiter, Fröhlerhof

 

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