HCB Görtschitztal Kärnten – Betroffene entschädigen

Die Sachverständigenkanzlei European Court Experts beraten in Entschädigungsfragen

Anbei Einschätzungen der HCB Auswirkungen von Greenpeace

EU Konsulent und Gerichtssachverständiger Dr. Johannes Ausserladscheiter, European Court Experts

EU Konsulent und Gerichtssachverständiger Dr. Johannes Ausserladscheiter, European Court Experts

Wie giftig ist HCB wirklich?
HCB gehört zu den zwölf gefährlichsten Industriechemikalien überhaupt. Es kann u.a. Krebs auslösen, aber auch die Leber und das Hormonsystem beeinflussen. Es ist auch deswegen besonders gefährlich, weil es persistent (langlebig, schwer abbaubar) ist und sich in Organismen anreichern kann. Eine länger dauernde Aufnahme von jeweils geringen Mengen kann dabei problematischer sein als eine einmalige hohe Aufnahme.
Was könnten die gesundheitlichen Folgen im Görtschitztal sein?
Unmittelbare, akute Erkrankungen können aufgrund der gefundenen HCB-Konzentrationen ausgeschlossen werden.

Alle in den Fall involvierten Umweltmediziner und Krebsexperten gehen außerdem davon aus, dass die Gesamtmenge an HCB keinen Krebs verursachen kann. Die maximale Dauer der Aufnahme ist mit rund zweieinhalb Jahren – in Kombination mit den maximal gefundenen Konzentrationen in Lebensmitteln – dafür zu niedrig. Andere Auswirkungen, etwa auf den Stoffwechsel (Leber) oder das Hormonsystem, können jedoch noch nicht ausgeschlossen werden – dazu fehlen jedoch genauere Daten über die HCB-Aufnahme bzw. auch die Ergebnisse der Bluttests.

Der renommierte Umweltmediziner OA Assoz.-Prof. DI Dr. med. Hans-Peter Hutter warnt zudem vor psychischen Folgeerscheinungen für die Bevölkerung bedingt durch die extreme Stresssituation in Kombination mit (medialen) Verurteilungen.
Können Säuglinge trotzdem gestillt werden?
Zu dieser Frage erklärte Assoz.-Prof. Hans-Peter Hutter bei der Informations-Veranstaltung in Brückl, dass trotz möglicherweise leicht erhöhten HCB-Werten in der Muttermilch gestillt werden kann. Die Vorteile des Stillens für die Gesundheit des Kindes überwiegen bei weitem die eventuellen Nachteile durch höhere Belastung mit Pestizid-Rückständen. Nur bei – aus heutiger Sicht nicht zu erwartenden- extrem hohen HCB-Werten würde er davon abraten.

imageEine abschließende Beurteilung kann jedoch erst getroffen werden, wenn eine größere Anzahl an Muttermilch-Testergebnissen vorliegt.
Wie kontaminiert ist das Tal?
Welche Menge an HCB ins Zementwerk bzw. aus dem Zementwerk in die Umwelt gelangt sind, ist noch immer unklar. Die Schätzung des Landes Kärnten, dass knapp eine Tonne HCB ins Werk gelangt ist, hält Greenpeace für zu niedrig. Entgegen ursprünglichen Informationen wurden in der Deponie doch Fässer mit „Restinhalt“ an HCB gefunden, die in die Sondermüllverbrennungsanlage Simmering geschickt wurden.

Greenpeace schätzt daher, dass ein paar Tonnen HCB ins Werk gelangt sind, wie viel davon über die Schornstein entwichen ist, bleibt ebenfalls unklar. Wichtiger ist jedoch die Frage, wie stark Böden und Lebensmittel mit HCB belastet worden sind.

Nach Vorliegen aller Greenpeace-Testergebnisse kann davon ausgegangen werden, dass zum Glück andere Umweltgifte keine große Gefahr darstellen. In allen Greenpeace-Milchproben wurden keine anderen Chlorkohlenwasserstoffe aus der Deponie gefunden. Diese haben offenbar den langen Weg vom Zementwerk in die Milch nicht überlebt.

Auch Dioxine, Dioxin-ähnliche PCBs und nicht-Dioxin-ähnliche PCBs wurden entweder nicht nachgewiesen oder sind in der Größenordnung der üblichen Hintergrundbelastung vorhanden.

Blaukalk Deponie, Görtschitztal

Blaukalk Deponie, Görtschitztal

Das Land Kärnten hat jedoch in Spinat und Zuckerhut Spuren von Quecksilber gefunden, in keiner der Greenpeace-Milchproben war es jedoch nachweisbar, und auch in allen anderen amtlichen Proben wurde Quecksilber bislang nicht gefunden. Es ist daher auch von keinem großen Quecksilber-Problem auszugehen.
Wie ist das Gift in die Umwelt gelangt?
Die Wietersdorfer Zementwerke haben bereits zugegeben, HCB-Emissionen verursacht zu haben. Das Unternehmen hatte den Auftrag von der Donau Chemie übernommen, den Inhalt der Giftmülldeponie in Brückl zu entsorgen. Diese besteht überwiegend aus Kalk („Blaukalk“), der als Ersatzrohstoff dienen hätte sollen, mit hochtoxischen Verunreinigungen, darunter HCB. Diese Chemieabfälle wurden bis 1981 auf der Brückl-Deponie abgelagert und stellen die gefährlichste Giftmülldeponie Österreichs dar.

Die Umweltgifte hätten bei 1000 Grad im Drehrohrofen des Zementwerkes zerstört werden sollen. Tatsächlich wurde der Blaukalk jedoch bei nur rund 400 Grad in den Ofen eingebracht. Dabei sind große Mengen der Gifte verdampft und über den Schornstein entwichen, anstatt zu verbrennen.

Besonders tragisch ist, dass die falsche Verwertung des Blaukalks über 2 ½ Jahre nicht bemerkt worden ist.

Zwischenzeitige Gerüchte, dass auch Bauern den belasteten Kalk als Dünger verwendet haben, wurden vom Land Kärnten bereits widerlegt.
Wer trägt die Verantwortung?
Der Verursacher der Verschmutzung sind nach derzeitigem Stand die Wietersdorfer Zementwerke. Diese haben auch bereits den Fehler eingestanden und sich bei der Bevölkerung entschuldigt sowie Schadenersatzzahlungen angekündigt bzw. zum Teil bereits geleistet (was ungewöhnlich ist für ein Unternehmen).

imageDie Kärntner Behörden tragen jedoch ebenfalls eine große Mitverantwortung. Es ist uns unverständlich, wieso der Firma im Jahr 2010 keine einzige spezifische Auflage für die Verwertung des Blaukalks erteilt worden ist (sprich keine Mengenbegrenzung, keine Messungen etc.). Auch ist es nicht nachvollziehbar, warum die Behörden den Einsatz dieses Blaukalks bei zu niedriger Temperatur bei keiner einzigen Betriebskontrolle bemerkt hatten.

Die Tatsache, dass Teile der Behörden seit Frühling 2014 von HCB-Funden wussten und keine ausreichenden Maßnahmen gesetzt haben, hat dazu beigetragen, dass das Problem noch größer geworden ist.
Was soll mit dem noch vorhandenen Giftmüll auf der Deponie in Brückl passieren?
Die Errichtung einer dauerhaften, modernen Giftmülldeponie in Brückl stellt für Greenpeace keine Lösung dar, da es keine Garantie geben kann, dass die Deponie für die nächsten Generationen sicher ist.

Um HCB zu zerstören, braucht es jedenfalls Temperaturen von über 900 Grad, je mehr desto besser.

Eine Entsorgung des gesamten Deponieinhaltes in der Sondermüllverbrennungsanlage in Wien-Simmering ist ebenfalls keine Lösung, da der Kalkschlamm nicht brennt und daher von einer Tonne Kalkschlamm, die „verbrannt“ wird, am Ende wieder rund 999 Kilo Abfall übrigbleiben. Simmering ist daher nur eine Lösung für die stark belasteten Kalkschlammteile der Deponie.

Nach derzeitigem Wissensstand könnte ein Zementwerk auf dem modernsten Stand der (Umwelt)technik imstande sein, tatsächlich HCB zu zerstören. Mindestvoraussetzungen dafür sind, dass das Material direkt in die heiße Brennkammer eingebracht werden kann, und es eine zusätzliche heiße Abgasreinigung gibt (z.B. Nachverbrennung der Abgase).

Beide Voraussetzungen sind in Wietersdorf derzeit nicht vorhanden.

Wenn es Zementwerke gibt, die diese Voraussetzungen erfüllen, könnte Greenpeace einem strengstens behördlich und öffentlich überwachten Verwertungsversuch zustimmen, bei dem HCB mit der besten verfügbaren Analysemethode im Rauchgas gemessen wird.

Theoretisch könnte natürlich auch w&p in Wietersdorf massiv investieren und imstande sein, das Material ökologisch verträglich zu verwerten. Angesichts der Geschichte dieses Tals würde Greenpeace jedoch dafür eine Zustimmung der Bevölkerung als Voraussetzung erachten!

Die Transportkosten des Deponiematerials in ein anderes Bundesland dürfen bei der Entscheidung keine Rolle spielen!
Was soll mit den HCB-belasteten Futtermitteln geschehen?
Um HCB zu zerstören, braucht es sehr hohe Temperaturen von bis zu 1000 Grad Celsius. Das Land Kärnten hat noch keine konkrete Lösung gefunden und lässt das Futtermittel daher zwischenlagern. Wenn die Zwischenlagerung derart erfolgt, dass kein Futtermittelstaub entweichen kann, stellt sie auch kein Problem dar.

Am wahrscheinlichsten ist eine Entsorgung in einer geeigneten Verbrennungsanlage. Die Sondermüllverbrennungsanlage Wien-Simmering als einzige derartige Anlage in Österreich wird vermutlich aus Kapazitätsgründen nicht imstande sein, die 40.000 Tonnen Futtermittel zu verbrennen.

Aus Greenpeace-Sicht muss dafür eine Verbrennungsanlage mit zwei unabhängigen heißen Zonen (also z.B. heiße Brennkammer und heiße Rauchgasnachverbrennung) und einer Rauchgasreinigung nach dem neuesten Stand der Technik gefunden werden. In jedem Fall muss vorab ein streng überwachter Verbrennungsversuch mit umfassenden HCB-Messungen in Rauchgas, Asche und Filterkuchen durchgeführt werden. Die maximal tolerierbare HCB-Emission im Rauchgas sollte sich an den Emissionen der Sondermüllverbrennungsanlage Wien-Simmering orientieren (ca. 1 Nanometer pro Kubikmeter Abgas).
Gibt es Grenzwerte für HCB? Wie sicher sind diese?
Es gibt einen Grenzwert für HCB in Milch. Dieser beträgt 10 Mikrogramm pro kg Rohmilch, gerechnet auf 4 % Fett. Dieser Grenzwert legt fest, bis zu welcher Konzentration Milch verkauft werden darf.

Aufgrund der Giftigkeit von HCB ist dieser Grenzwert jedoch nicht 100 % sicher. Vor allem eine oftmalige Aufnahme von HCB stellt ein Risiko dar, während bei gelegentlicher Aufnahme von Milchprodukten mit leichten HCB-Rückständen ein geringeres Risiko ausgeht.

Generell gilt, dass Kinder, Schwangere und stillende Frauen besonders gefährdet sind.

Auch für Fleischwaren und andere fetthaltige Lebensmittel gibt es jeweils verschiedene Grenzwerte.
Darf ich Milchprodukte aus der Gegend konsumieren?
Derzeit gibt es keine Milchprodukte aus dem Görtschitztal zu kaufen. Es besteht die Hoffnung, dass die Heuernte 2015 wieder in Ordnung ist und in Folge auch die Milchvermarktung wieder aufgenommen werden kann. Klarheit darüber wird es jedoch erst im Laufe der nächsten Monate geben.
Wurde das Gift von den Menschen aufgenommen?
Grundsätzlich kann HCB vom Menschen aufgenommen werden. In welcher Menge das in Kärnten passiert ist, wissen wir noch nicht. Die Behörden führen bereits Blutuntersuchungen durch, um Rückschlüsse auf die tatsächliche Belastung zu bekommen.
Sind Bluttests sinnvoll?

European Court Experts, International tätige Sachverständigenkanzlei Dr. Ausserladscheiter

European Court Experts, International tätige Sachverständigenkanzlei Dr. Ausserladscheiter

Greenpeace hält Bluttests für sinnvoll. Es muss jedoch jeder Mensch für sich entscheiden, ob man Sicherheit haben will oder lieber mit einer gewissen Ungewissheit leben möchte. Grundsätzlich ist es wichtig, über Bluttests rasch Rückschlüsse auf die tatsächliche Belastung zu bekommen. Besonders relevant ist es, rasch Klarheit zu bekommen, ob Kleinkinder einer erhöhten Belastung ausgesetzt worden sind – denn diese trinken pro kg Körpergewicht üblicherweise viel mehr Milch als Erwachsene.
Was bedeutet der Referenzwert, der in Zusammenhang mit Blutproben genannt wird?
Vereinfacht gesagt: Der Referenzwert ist jener Wert, der von 95% der Allgemeinbevölkerung unterschritten wird.

Der Begriff Grenzwert ist in diesem Zusammenhang nicht richtig. Der Referenzwert ist ein statistisch ermittelter Wert, der die Grundbelastung kennzeichnet und herangezogen wird um Messwerte von Einzelpersonen oder Personengruppen als „erhöht“ oder „nicht erhöht“ einzustufen. Er dient zur Beurteilung, ob Personen oder Personengruppen im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung mit einem Schadstoff besonders stark belastet sind. Eine umweltmedizinische-toxikologische Bewertung von Belastungssituationen ist anhand von Referenzwerten nicht möglich. Eine Überschreitung des Referenzwertes bedeutet nicht automanisch eine Gesundheitsgefahr, ebenso wie eine Unterschreitung des Wertes nicht beweist, dass die Gefahr ausgeschlossen ist.
Was soll man tun, wenn die HCB-Werte im Blut erhöht sind?
HCB kann nach derzeitigem Wissensstand nicht aus dem Blut herausgefiltert werden. Es baut sich jedoch über die Jahre langsam ab, wenn kein neues HCB dazu kommt. Bei erhöhten HCB-Werten wäre es daher sinnvoll, auf die Aufnahme von Lebensmitteln, die geringe Spuren an HCB enthalten können, zu verzichten. Kürbiskernöl enthält zum Beispiel HCB-Spuren aufgrund von Pestizid-Resten im Boden. Darüber hinaus wäre es insgesamt sinnvoll, bei erhöhten HCB-Werten die mögliche Aufnahme von zusätzlichen Risiko-Chemikalien aller Art zu reduzieren (z.B. nur mehr Bio-Gemüse und –Obst essen).

Wenn der unwahrscheinliche Fall eintritt, dass tatsächlich besonders hohe HCB-Konzentrationen im Blut gefunden werden, wären medizinische Vorsorgeuntersuchungen zu empfehlen.
Wie sieht es mit der Abbaubarkeit von HCB in der Umwelt und im Körper aus?
HCB ist schwer abbaubar. Im Boden geht die Wissenschaft von einer Halbwertszeit von ca. 20 Jahren aus, das heißt, dass in 20 Jahren die Hälfte abgebaut ist.

Auch im Körper ist HCB schlecht, jedoch vermutlich besser als im Boden, abbaubar. Ein Abbau kann jedenfalls erst einsetzen, wenn keine Neuaufnahme mehr erfolgt. In jedem Fall ist davon auszugehen, dass ein Abbau viele Jahre dauert. Es mangelt hier leider an wissenschaftlichen Untersuchungen, um verlässlichere Angaben zu machen. Eine wirkvolle „Entgiftungsmethode“ ist nicht bekannt.
Welche Tests hat Greenpeace durchgeführt? Worauf wurde getestet?
Greenpeace hat insgesamt zehn Milchprodukte mit Milch aus der betroffenen Region untersuchen lassen. Außer HCB wurde dabei auf folgende Umweltgifte untersucht: Quecksilber, Dioxine, Dioxin-ähnliche PCBs, PCBs (Polychlorierte Biphenyle) sowie 16 andere chlorierte Kohlenwasserstoffe (=Inhalt der Giftmülldeponie).

European Court Experts, CEO Dr. Johannes Ausserladscheiter

European Court Experts, CEO Dr. Johannes Ausserladscheiter

Dabei stellte sich heraus, dass HCB eindeutig das Hauptproblem darstellt. Mit Ausnahme der PCBs waren die anderen Chemikalien nicht nachweisbar. Die Konzentration der PCBs war im Bereich der üblichen Hintergrundbelastung.
Die HCB-Ergebnisse im Detail
Sonnenalm Frischmilch mit Ablaufdatum 4.12. enthielt 0,021 mg/kg HCB. Das ist rund das Doppelte des Grenzwertes.

Sonnenalm Bröseltopfen mit Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 5.12. enthielt 0,065 mg/kg HCB. Dies ist eine Grenzwertüberschreitung um 10 % (bei gemessenem Fettgehalt von 24 %) Sonnenalm Bröseltopfen mit Mindesthaltbarkeitsdatum 7.12. enthielt 0,027 mg/kg HCB. Der gleiche Wert wurde in der Probe mit MHD 2.9.2014 gefunden.

Sonnenalm-Gervais enthielt 0,023 mg/kg HCB. Dies sind bei 12 % Fett rund 75 % des Grenzwertes.

Zwei Rohmilchproben aus Klein St. Paul waren mit 0,035 bzw. 0,027 mg/kg HCB belastet. Beide Proben liegen damit deutlich über dem Grenzwert.

In zwei Schärdinger-Produkten aus dem Werk Klagenfurt (Erdbeertraum und Vanilletraum) war HCB jeweils nicht nachweisbar.

Zusätzlich hat Greenpeace Kürbiskerne aus einem Hausgarten in Wieting testen lassen. Gefunden wurden 0,021 mg/kg HCB, das ist etwas weniger als die Hälfte des Grenzwertes.

In einem Maiwipfelsirup vom Mai 2013 konnte kein HCB nachgewiesen werden, ebenso in einer circa ein Jahr alten Hirschsalami.
Gibt es vergleichbare Fälle in Österreich?
Kontaminierten Blaukalk gibt es unseres Wissens nach in dieser Menge nur in Brückl. Es ist jedoch gängige Praxis, dass alle Zementwerke viele verschiedene gefährliche bzw. problematische Abfälle übernehmen. Derzeit hat niemand einen Überblick über alle Abfallströme und mögliche Emissionen.

Es braucht hier eine umfangreiche Datenerhebung durch alle betroffenen Behörden (Zementwerke gibt es nach unserem Wissensstand in allen Bundesländern außer Wien, Burgenland und Vorarlberg).

Auch das Zementwerk in Wopfing (NÖ) hat ein paar Tausend Tonnen des HCB-hältigen Blaukalks verwertet. Nach den uns vorliegenden Informationen erfolgte dies jedoch mit anderer – besserer – Technologie. Nach Bekanntwerden des HBC-Skandals wurde der Einsatz auch in NÖ gestoppt.
Wo kann auf HCB getestet werden?
HCB in Milchprodukten kann zum Beispiel von der AGESoder der LVA gemessen werden. Auch das Umweltbundesamt kann diese Untersuchungen durchführen. Bei der LVA kostet eine Analyse 183 EUR, die Kosten anderer Labors liegen uns derzeit nicht vor.
Welche Lebensmittel können belastet sein?
HCB ist fettlöslich und kaum wasserlöslich. Daher sind fetthaltige Lebensmittel wie Milch und Fleisch von Heu-fressenden Tieren (Kühe, Wild, Hirsch) besonders betroffen. Da Schweine kaum Heu fressen, ist eine relevante Belastung von Görtschitztaler Schweinen unwahrscheinlich.

Ölpflanzen (Raps, Sonnenblumen, Soja, Kürbis) werden unseres Wissens nach in der betroffenen Region kaum angebaut.

Wässriges Gemüse oder Wasser ist kaum mit HCB belastet. Es besteht jedoch die (geringe) Gefahr, dass noch andere Umweltgifte darin gefunden werden (z.B. Quecksilber im Spinat).

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European Landowners: Land and Soil Management Award

Description:

European Court Experts

European Court Experts

The European Landowners’ Organization (ELO), under the auspices of the European Commission (DG Environment and the Joint Research Centre) and in association with the University of Natural Resources and Life Sciences (BOKU) of Vienna, Syngenta International AG, as well as the Centre for Soil and Environmental Sciences of the Ljubljana University, is proud to launch the call for proposals for the “Land and Soil Management Award”.
The aim of this prize is to encourage new concepts of land and soil protection and their implementation in land management as well as to enhance awareness about the importance of land and soil functions.
This prize will reward professionals working in the area of land use and soil management pursuing the EU’s soil protection goals, in particular those of the Soil Thematic Strategy.

Subject:
The aim of this prize is to encourage new concepts of land and soil protection and their implementation in land management as well as to enhance awareness about the importance of land and soil functions. This prize will reward professionals working in the area of land use and soil management pursuing the EU’s soil protection goals, including those of the Common Agriculture Policy and of the Soil Thematic Strategy. In particular, the prize will reward land use and soil management practices addressing soil degradation, i.e. erosion, reduction of organic matter content, diffuse contamination, compaction as well as the reduction of soil biodiversity, salinisation, sealing, flooding and land slides.

Eligibility criteria:
The Land and Soil Management Award is intended to recognize quality instruments and management practices which contribute to the protection of land and the soil, by improving the quality of the environment.

Selection criteria:
• The project must contribute to added value to sustainable land use and imagesoil management practices, the protection and improvement of soil quality and particularly to the fight against the above-mentioned degradation processes.
• The project must be sustainable environmentally, socially and economically.
• The project must also be transferable as a model and at least innovative and original in the area / region where it takes place
• Appropriate measures must be taken to avoid: erosion, decline in organic matters, contamination, compaction, decline in soil biodiversity, salinization; sealing, floods and landslides

Prize description:
With an amount of 5000€ and a diploma of recognition, the Land and Soil Management Award Certificate will recognize outstanding tools and management practices contributing to the protection of soil and a sustainable land use, and improving environmental quality.

Deadline: The Call for applications is open until 30th November 2014.

Please send applications to the following address:

Land and Soil Management Award
European Landowners‘ Organization
Rue de Trèves 67 – B-1040 Brussels
AND
by email to [email protected]
Tel: + 32 (0)2 234 3000; Fax: + 32 (0) 2 2 234 3009

Fröhlerhof Reportage: Gestüt und Heidelbeerplantagen

 

HEIDELBEERWELTEN FRÖHLERHOF – PFERDEZUCHT FRÖHLERHOF

 

Pferdesegnung am Gestüt Fröhlerhof, Buch in Tirol

Pferdesegnung am Gestüt Fröhlerhof, Buch in Tirol

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Begeistert von den Heidelbeerwelten Fröhlerhof Buch in Tirol: EU Kommissar Dr. Franz Fischler, Landwirtschaftsminister DI Andrä Rupprechter, Landwirtschaftskammer Präsident Josef Hechenberger mit Plantagenbesitzer EU Konsulent Dr. Johannes Ausserladscheiter

Begeistert von den Heidelbeerwelten Fröhlerhof Buch in Tirol: EU Kommissar Dr. Franz Fischler, Landwirtschaftsminister DI Andrä Rupprechter, Landwirtschaftskammer Präsident Josef Hechenberger mit Plantagenbesitzer EU Konsulent Dr. Johannes Ausserladscheiter

Heidelbeerprinzessin Christina Hummel und Heidelbeerkaiser Dr. Johannes Ausserladscheiter, Fröhlerhof Buch in Tirol

Heidelbeerprinzessin Christina Hummel und Heidelbeerkaiser Dr. Johannes Ausserladscheiter, Fröhlerhof Buch in Tirol

 

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EU Kommissar Dr. Franz Fischler, EU Konsulent Dr. Johannes Ausserladscheiter

EU Kommissar Dr. Franz Fischler, EU Konsulent Dr. Johannes Ausserladscheiter

Heidelbeerkaiser Dr. Johannes Ausserladscheiter, Fröhlerhof Buch

Heidelbeerkaiser Dr. Johannes Ausserladscheiter, Fröhlerhof Buch

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Wiener Ball Brüssel

Wiener Ball Brüssel

Europäische Wirtschaftsdiplomatie in Brüssel Alexandra Caro, Dr. Johannes Ausserladscheiter

Europäische Wirtschaftsdiplomatie in Brüssel
Alexandra Caro, Dr. Johannes Ausserladscheiter

TIROLERIN REPORTAGE: Dr. Ausserladscheiter Land- und Forstbetriebe

TIROLERIN REPORTAGE: Dr. Ausserladscheiter Land- und Forstbetriebe

Illustrierte TIROLERIN Fröhlerhof Reportage

Illustrierte TIROLERIN
Fröhlerhof Reportage

Illustrierte TIROLERIN Reportage Fröhlerhof

Illustrierte TIROLERIN
Reportage Fröhlerhof

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Climate Change

WASHINGTON — Tom Steyer, a billionaire environmental activist from California, wants to blast the issue of climate change to the front lines of American politics. His “super PAC,” NextGen Climate, will spend about $100 million this year to influence several Senate and governor’s races in which climate change could play a major role.

imageBut the goal, Mr. Steyer’s strategists say, is to pave the way for climate change to become a major issue in the next presidential campaign, by elevating it in the minds of voters in states that will play crucial roles in nominating and electing the next president.

Mr. Steyer’s organization will pour money into media campaigns to influence Senate races in Iowa, New Hampshire, Colorado and Michigan, and governors’ races in Pennsylvania, Florida and Maine. They will back candidates who openly embrace climate change policies in an effort to help them defeat those who question or deny the established science of climate change.

Mr. Steyer hopes those tactics will create a political landscape in which candidates fear that they will be politically punished for questioning that science. To coordinate the effort, Mr. Steyer has hired Chris Lehane, a veteran Democratic strategist.

“We want 2014 to be a pivot year for climate — the year we can demonstrate that you can use climate change as a wedge issue to win in political races,” Mr. Lehane said Wednesday at a briefing with reporters.

Mr. Lehane declined to name an exact figure, but he said that Mr. Steyer had already pledged to spend $50 million of his own fortune on the effort, while NextGen Climate has committed to raising $50 million more.

This year’s strategy expands on successful efforts by Mr. Steyer to elevate climate change issues in three 2013 races. He and NextGen spent over $11 million to influence the Virginia governor’s race, with the intent of defeating Kenneth T. Cuccinelli II, a Republican who questions the science of climate change.

Terry McAuliffe, the winning Democratic candidate, was not known as a major champion of climate policy, but he campaigned against Mr. Cuccinelli as out-of-touch and a turnoff for potential businesses seeking to invest in Virginia.

image“The race in 2013 in Virginia was a beta test for 2014,” Mr. Lehane said. “It provided us the political paradigm to model our other races off of.”

Climate policies have traditionally been a tough campaign issue for candidates. A mounting stack of scientific evidence has concluded that human activities — particularly burning coal and oil for electricity and transportation — are trapping heat in the atmosphere and leading to dangerous food and water shortages, increasing droughts and deluges, and potentially devastating sea-level rises. But Many American voters remain unconvinced that the science is real.

Since 2010, Republican campaigns have attacked Democrats who support climate policies to cut carbon pollution as backing a “war on coal” and “job-killing regulations.”

That kind of language is likely to escalate after June 2, when President Obama is expected to announce a climate change regulation intended to slash pollution from coal-fired power plants.

Charles and David Koch, billionaire industrialist brothers, have put millions of dollars into advocacy groups and super PACs like Americans for Prosperity, which have campaigned aggressively against lawmakers who support climate change policy.

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“The left knows that the global warming agenda is a loser for them with the American people,” Tim Phillips, president of Americans for Prosperity, said in an interview. Mr. Phillips said that none of the four most vulnerable Democratic senators — Mary L. Landrieu of Louisiana, Mark Begich of Alaska, Kay Hagan of North Carolina and Mark Pryor of Arkansas — had embraced climate change policy. All four support construction of the Keystone XL oil pipeline, which Mr. Steyer opposes.

“Senators up for re-election have their sneakers on and are running from this,” Mr. Phillips said. “They know the issue doesn’t matter with most Americans.”

But one expert said Mr. Steyer’s tactic may work.

“Independent voters, with regard to the issue of climate change, track much more closely with Democrats than Republicans,” said Edward Maibach, the director of the Center for Climate Change Communication at George Mason University. “Painting candidates as climate deniers stands a good chance of working in districts where the vote turns on independents.”

Mr. Steyer’s group hopes to be helped by the National Climate Assessment, a new scientific report that details the ways climate change is already causing economic harm across the United States.

In the Senate race in Michigan, Mr. Steyer’s group will back Representative Gary Peters, a Democrat who says he will make a point of highlighting how climate change is lowering water levels and leading to environmental problems in the Great Lakes, while also threatening Michigan’s agriculture.

“It’s important to frame the issue in terms of potential threats to our state,” Mr. Peters said.

In Florida, NextGen will spend to defeat Gov. Rick Scott, who has openly questioned the science of climate change. Charlie Crist, a Democratic challenger and former Republican, has cited skepticism of climate change as one of the reasons he left the party.

Florida voters will play a crucial role in the 2016 election. The state is home to two possible Republican presidential contenders — Senator Marco Rubio, who has questioned the science of climate change, and former Gov. Jeb Bush, who has evaded specific questions on the issue.

imageIn Iowa, NextGen will back Representative Bruce Braley, a Democratic candidate for the Senate who voted for a House climate change bill in 2009. The group will attack Mr. Braley’s potential Republican opponents, State Senator Joni Earnst or Mark Jacobs, a former electric energy company executive, by criticizing claims they have made questioning climate science.

In Maine’s three-way governor’s race, Mr. Steyer’s group hopes to unseat the Republican incumbent, Paul R. LePage, who has said that climate change could bring economic opportunity to his state, as melting ice in the Northeast Passage opened up shipping routes, and warmer winters could attract tourists to Maine year-round.

In Colorado, the group will back Senator Mark Udall, a Democrat who has vocally supported climate and clean energy policies, against Representative Cory Gardner, who has questioned the science of climate change. In the Pennsylvania governor’s race, NextGen will back Tom Wolf, a Democrat, against the Republican incumbent, Tom Corbett, who in an interview this month called the science of climate change “a subject of debate.”

European Land Ownwers: A Dialogue for Landscape Action

imageEuropean Cultural Landscapes at a Crossroads

In order to bring together different stakeholders, including policy makers, farmers, practitioners, scientists, NGOs and industry to ensure that all perspectives are considered both at EU and study landscape level HERCULES will host a series of workshops entitled A Dialogue for Landscape Action.

The 1st Stakeholder Workshop at the EU Level, organized by the European Landowners’ Organization, entitled European Cultural Landscapes at a Crossroads, will take place on the 23rd of May. The workshop will highlight the ongoing transformation of cultural landscapes as a result of increased rural abandonment, intensification of land-use and urbanisation. These changes threaten the ability of cultural landscapes to continue to deliver the many services they provide such as heritage values and cultural identity. In addition to that, the workshop will invite participants to express their views on how a research project like HERCULES can be as practice- and policy relevant as possible.

Registration at [email protected]

About HERCULES

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European Court Experts presents ELO News

Sustainable Futures for Europe’s Heritage in Cultural Landscapes, commonly known as HERCULES, is a 3-year project funded by the EU’s 7th Framework Programme for research, technological development and demonstration, with 13 partners involved. The project promotes sustainable management and good landscape practices through public and private cooperation, as these cultural landscapes offer tremendous value for their contribution to Europe’s historical and natural heritage, for their aesthetic and recreational scenery, as well as for the ecosystem services they provide. However, such landscapes are subject to the dangers generated by increased rural abandonment, intensification of land-use and urbanisation. Developed around nine regional study landscapes, the HERCULES project will result in the elaboration of a set of landscape policy recommendations at EU level, which will provide policy makers and practitioners with up-to-date information to guide effective decision-making on how to protect heritage in cultural landscapes.

For more information, please refer to the HERCULES website at www.hercules-landscapes.eu

European Landowners Organisation: ECONOMY AND ENVIRONMENT

 

imageThe European Confederation of Maize Production (CEPM), an association of European maize producers, is making its presence felt in Brussels by organising on 24th April a seminar on innovative agro-economic solutions offered by maize-growing in the framework of greening under the Common Agricultural Policy (CAP). The seminar stimulated discussion among over 70 people, including EU Institution officials, attachés from Permanent Representations, representatives of sectoral associations and environmental NGOs (e.g. BirdLife), and journalists.
Winter cover of post-maize soil ensures the greatest possible agronomic and environmental benefits, provided it respects the required recommendations. In the absence of winter cover, there is an alternative: mulching, an agronomic technique practised since the 17th century in the valleys of great rivers such as the Garonne, the Danube and the Rhine.
Mulching involves grinding the residues of crops and incorporating them superficially into the soil. It is particularly suitable for maize crops as the stalks of maize are neither used nor exported.

Dr. Johannes Ausserladscheiter, European Court Experts

Dr. Johannes Ausserladscheiter, European Court Experts presents ELO News

Moreover, this sensible use of residues leads to excellent results in terms of return of organic material to the soil, carbon sequestration, protecting against erosion and equally reducing the risk of disease and parasites without recourse to chemical substances.
To continue being applied, mulching needs to be recognised by the Commission as an “equivalent practice” to winter cover in the framework of the CAP greening. For this purpose, Member States have to notify the Commission of their intention to grant equivalence to these practices.

Ultimately, the Commission can make the final decision.
By taking a proactive approach, the workshop clearly demonstrated the advantages of the innovative practices put forward by the maize sector for the CAP greening, keeping in mind that in the long run those solutions will have to become more widespread to anticipate future directions of the CAP in the 2020 horizon.

 

ELO: Innovative solutions for the new CAP greening

 

 

 

World Farmers Organisation, News

imageCyprus asks for EU help after the worst drought since 1901

The Mediterranean island of Cyprus is experiencing the worst drought since 1901. The Minister of Agriculture Nicos Kouyialis will ask for assistance from the EU due to the problems caused by the scarcity of drinking water but also to support agriculture. According to experts, in the winter season 2013-2014 on the island fell only 204 millimeters of rain despite the occasional downpours. This is the worst year ever recorded since, in 1901, the weather service began keeping records of annual rainfalls. Minister Kouyialis, as it was announced to local media, will present the request for financial assistance during the work of the Council of Agriculture and Fisheries of the EU in Luxembourg. The Minister will inform the members of the Council about the situation caused by prolonged drought and report in particular the alarming low level reached by the water storage in the island.

New EU programme to strengthen land governance in ten African countries
A new programme worth €33 million to improve land governance and help improve the food and nutrition security of family farmers and vulnerable communities in Sub Saharan Africa, was announced today by Development Commissioner, Andris Piebalgs. This will be done, among other things, through the application, at country level, of some Voluntary Guidelines set up by the international community in 2012 to improve land governance.

Roughly 1.2 billion people worldwide live without permanent homes, land access or formal property rights, a reason which is often used for their land to be attributed to large scale land investors. Therefore, land governance issues are strongly linked to key challenges such as food scarcity, water shortages or urban and population growth.

Speaking ahead of the high level conference on land tenure, due to take place today at the European Parliament in the presence of President Blaise Compaoré of Burkina Faso, Commissioner Piebalgs said: „I am convinced that these land tenure guidelines, which recognise farmers’ ownership and access rights, are essential to achieve efficient, sustainable and inclusive agriculture, and to promoting human rights and peace in society. This new programme will help farmers, and specially women, to make a living and feed their families, without fear of losing their property.“

Dr. Johannes Ausserladscheiter - European Court Experts, Forum for Agriculture Brussels

Dr. Johannes Ausserladscheiter – European Court Experts, Forum for Agriculture Brussels

Commissioner for Agriculture and Rural Development, Dacian Cioloș, who will also attend today’s event, added: „Improving land tenure management is a key challenge to strengthen family farms, encourage investments in agriculture and increase food security. We need to support African countries concretely by sharing our experience in this field to make sure that guidelines and voluntary processes are translated into national legislation or into standard contracts for local governments.“

Other activities of this new programme include:

• the development of new land registration tools and digital land registry techniques for example through satellite images

• support to local organisations and civil society groups in making farmer groups (particularly women and young people) aware of their land rights so they are able to maintain them

• formalisation measures will be put in place to make land use legitimate; e.g. the provision of property deeds and relevant documentation to recognise land rights

The programme will be rolled out across ten African countries: Angola, Burundi, Côte d’Ivoire, Ethiopia, Kenya, Malawi, Niger, Somalia, South Sudan and Swaziland.

The UN’s Food and Agriculture Organization (FAO) contributes to the in-country implementation of the programme: in Somalia, it will carry out an in-depth assessment on territorial rights and will set up strategies on land management. In Kenya it will review and harmonise the national strategies, policies and legislation required for strengthening of institutions and for the building up of future strategies.

Ahead of the event, Maria Helena Semedo, Deputy Director General of the FAO said: „Any solutions for eradicating poverty must examine the ties between rights, entitlements, opportunities and poverty, with a special emphasis on empowering the most vulnerable. Only an empowered population, with secure rights and a stake in their future can move a nation forward and transform natural assets into wealth.“

Background
The concept of this programme is to apply at country level the Voluntary Guidelines on the Responsible Governance of Tenure of Land, Fisheries and Forests (VGGT), adopted by the Committee of World Food Security (CFS) in 2012. They were seen as a major step forward by the international community to improve land governance at a global level.

imageLand governance is a particular challenge in many developing countries; particularly for smallholder farmers who often struggle to gain recognition for a communal area or agricultural investments. Many countries suffer from the lack of a transparent and effective land ownership system, with no public registration system. Fragile states are particularly volatile in terms of land tenure. Setting up a clear legislative framework for land registration and governance in this context is crucial.

The issue of land ownership will become increasingly important as the world population is expected to exceed 9 billion by 2050. Additional pressure is put on land through food and biofuel production, as well as the importance of preserving forest basins and climate change.

Today’s ‘High-Level Conference on Property Rights: Land Tenure Security, the Missing Key to Eradicating Poverty’ will be hosted by Commissioner Piebalgs and MEP Nirj Deva at the European Parliament, from 2pm-7pm. Other high level invitees included President Blaise Compaoré of Burkina Faso, Dacian Cioloș, European Commissioner for Agriculture, HE Raymond Tshibanda, Minister of Foreign Affairs of the Democratic Republic of Congo, HE Pierre Mabiala, Minister for Land Affairs and Public Domain, The Republic of Congo, HE Mamadou Sangafowa Coulibaly, Minister of Agriculture, The Ivory Coast, Maria Helena Semedo, Deputy Director General FAO and Klaus Deininger, Lead Economist at the World Bank.

Today’s event marks ten years of strategic cooperation between the EU and the FAO.

DELIVERING MULTIPLE BENEFITS FROM OUR LAND: SUSTAINABLE DEVELOPMENT IN PRACTICE

imageDELIVERING MULTIPLE BENEFITS FROM OUR LAND: SUSTAINABLE DEVELOPMENT IN PRACTICE
Wann 15.04.2014 00:00 bis 16.04.2014 00:00
Wo Edinburgh
Name SRUC: Scotland’s Rural College | J F Niven Building | Auchincruive | Ayr KA6 5HW | United Kingdom
Kontakt-E-Mail [email protected]

Registration is now open for the SRUC and SEPA Biennial Conference 2014. To register, please complete the registration form which can be downloaded from the conference website http://www.sruc.ac.uk/srucsepaconf or contact the Conference Administrator (details below). Bookings made before 24 January 2014 qualify for our early booking rate.

The need to deliver multiple benefits from our land will mean decisions having to be taken about a wide range of land management issues. For example:

image• how can an ecosystem approach be applied to all land use planning decisions?;
• how best to address climate change issues while maintaining food and energy security?;
• how can rural renewable energy sources help meet energy demands?;
• how can farming and forestry systems contribute to increased ecosystem service delivery?;
• how best to reduce greenhouse gas emissions from rural land uses while maintaining profitable agriculture and forestry sectors?

This conference will seek to present the best possible scientific understanding of the complexities associated with meeting such potentially competing demands. It will also provide a forum to discuss how researchers and policy makers can help support land managers deliver multiple benefits within a thriving rural economy and thereby ensure that sustainable development is achievable. The conference will be relevant to members of all three of these target audiences.

imageConference Programme and Keynote Speakers
The Conference Programme shows the range of platform presentations being given under the four conference themes:

1. What do we need to know in order to incorporate the delivery of multiple benefits into planning and policies?
Policy Keynote Presentation: Title tbc. The Scottish Government’s land use strategy and the aspirations therein. Bob McIntosh, Scottish Government.
Science Keynote Presentation: Science for future landscapes. Richard Aspinall, Editor, Journal of Land Use Science.

2. What do we need to do to deliver integrated land management planning and policies on the ground?
Policy Keynote Presentation: tbc.
Science Keynote Presentation: Managing natural capital. Rosie Hails, CEH.

3. What opportunities are there to develop a low carbon economy as well as maintain multiple benefits from our land?
Policy Keynote Presentation: tbc.
Science Keynote Presentation: Land as a source of rural development opportunity: can government pull the right levers? Richard Wakeford, Birmingham City University.

image4. What type of information and advisory systems do we need to deliver integrated land management in practice?
Policy Keynote Presentation: Title tbc. Pille Koorberg, Agricultural Research Centre, Estonia.
Science Keynote Presentation: Integrated farm forestry needs integrated advisory systems: a stakeholder-based appraisal of options in Scotland. Anna Lawrence, Forest Research.

For further details on each of the keynotes please see http://www.sruc.ac.uk/srucsepaconf

Venue, Costs and Accommodation
The Conference will take place in the John McIntyre Conference Centre of the University of Edinburgh on 15 and 16 April 2014. Details of Costs and Accommodation can be found in the attached booking form or at http://www.sruc.ac.uk/srucsepaconf

Peter Kendall is the new President of the World Farmers’ Organisation (WFO)

imagePeter Kendall of the National Farmers’ Union UK was elected as the new President of the World Farmers’ Organisation. After the US national Robert Carlson, he will be at the guide of the WFO for the next two years with a board of six members from six different continents: Mr. Ismail Ab Rahman Bin (Asia), Dr Evelyn Nguleka (Africa), Mr. Brent Finlay, (Oceania), Mr Luis Miguel Etchevehere (Latin America), Mr Piet Vanthemsche (Europe), Mr Ron Bonnet (North America). Dr Evelyn Nguleka has been nominated as Vice President of the WFO.

Peter Kendall, Former President of the National Farmers’ Union in England and Wales, took a degree in Agricultural Economics at Nottingham University, before returning to the family business in 1984. He was NFU President for eight years from 2006 to February 2014.

European Court Experts presents News from the World Farmers Organisation

European Court Experts presents News from the World Farmers Organisation

„Feeding the world’s rapidly growing population is one of the biggest challenges facing the world today , and it is vital that the world farmers have a strong and united voice as we seek the best solutions to meeting this demand” – said WFO president Peter Kendall –. “As President of the World Farmers Organisation (WFO) I look forward to continuing the excellent work of Robert Carlson and inclusive who has led the organization since its formation three years ago in August in that time has agriculture continued to climb the political agenda around the world and with the realization that increasing climate change and extreme weather events make our futures uncertain, the WFO has a vital and central role to play. My priority will be to continue to raise the profile of the WFO so it is seen as the lead and most respected organization for global agriculture. To be elected at this critical time is both a great honor and responsibility . “

The vote for the new president and the board has involved all the confederations member of the World Farmers’ Organisation during the General Assembly in Buenos Aires. The event that is going to end brought together about 100 agricultural confederations, coming from 80 different countries in Buenos Aires at the Sociedad Rural Argentina (SRA) from March 26 to 29.