WIRTSCHAFT, Börsen News

 

Dax könnte unter 10.000 Punkte sinkenimage

Nachbörslich hatte der Dax am Freitag die 10.000-Punkte-Marke schon unterschritten. Nun fürchten Händler, dass die Kurse auch im regulären Handel am Montag noch einmal abtauchen könnten. Wie sie diese Sorge begründen.

Nach einer turbulenten Handelswoche an der Börse dürften Zahlen rund um die Weltkonjunktur auch in der neuen Woche die Entwicklung der Aktienmärkte prägen. Der deutsche Aktienindex Dax hatte am Freitag nachbörslich (beim sogenannten „F-Dax“, berechnet aus dem Future auf den Index) erstmals seit langem kurzzeitig wieder die Marke von 10.000 Punkten unterschritten. Zuvor hatte das Börsenbarometer mit einem Minus von fast 8 Prozent den größten Wochenverlust seit vier Jahren verzeichnet und war mit 10.125 Punkten ins Wochenende gegangen.

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In dieser Börsenwoche stehen kaum noch Quartalszahlen von Unternehmen auf dem Terminplan, der Blick der Investoren dürfte sich deshalb vor allem auf Konjunkturdaten aus China, aber auch aus Amerika und Europa richten. Die Anleger treibt die Angst um, dass die chinesische Wirtschaft kräftig an Fahrt verlieren könnte, mit Auswirkungen auf die gesamte Weltwirtschaft. Hinzu kommt die Ungewissheit, ob die Zinswende in den Vereinigten Staaten kurz bevorsteht oder noch länger auf sich warten lässt.

Unter Börsenhändlern wurde zumindest nicht ausgeschlossen, dass der Dax auch im regulären Handel in dieser Woche unter 10.000 Punkte sinken könnte. „Der Trend spricht im Augenblick für einen weiteren Fall der Kurse“, meinte auch Carsten Brzeski, der Chefvolkswirt der ING-Diba. Reinhard Pfingsten, der Chief Investment Officer des Frankfurter Bankhauses Hauck & Aufhäuser, sagte am Sonntag, die Entwicklung im nachbörslichen Handel lege es nahe, dass der Dax jetzt unter 10.000 Punkte fallen könnte. „Ein kurzfristiges Abtauchen unter die 10.000 ist eher wahrscheinlich“, sagte Pfingsten. „Die zentrale Frage ist, ob wir, ausgehend von China, global in eine Rezession laufen – dies scheint der Markt ja derzeit einzupreisen.“ Er halte die Wahrscheinlichkeit aber für gering, insofern sollten Anleger „mit einer gewissen Nüchternheit durch die Phase gehen“. Der Internationale Währungsfonds (IWF) beruhigte ebenfalls, man solle die Dramatik der Lage in China nicht überbewerten.
An der Börse dürften Anleger auf die Vorgaben der asiatischen Märkte sowie Konjunkturdaten aus Europa und den Vereinigten Staaten sensibel reagieren, dafür gibt es in dieser Börsenwoche ausreichend Gelegenheit. Am Dienstag veröffentlicht das Münchener Ifo-Institut seinen Geschäftsklimaindex für August und damit den wohl prominentesten Stimmungsindikator für die deutsche Volkswirtschaft.

Ebenfalls am Dienstag werden Daten für das Verbrauchervertrauen in Amerika für August veröffentlicht. Am Mittwoch dürften die amerikanischen Auftragseingänge langlebiger Güter für Juli in den Mittelpunkt rücken, da die Marktteilnehmer versuchen werden, einen Hinweis auf den Zeitpunkt der Zinswende herauszulesen.

Podiumsdiskussion: Infrastruktur – Lebensader der Region

 

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Europäische Wirtschaftsdelegation Brüssel

 

Unter der Leitung von EU Konsulent Dr. Johannes Ausserladscheiter tagte die Wirtschaftsdelegation zum Thema „Internationale Wirtschafts- und Sicherheitspolitik“.

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EU Konsulent Dr. Johannes Ausserladscheiter, Militärattaché zur EU und NATO General Mag. Günter Höfler

EU Konsulent Dr. Johannes Ausserladscheiter, Militärattaché zur EU und NATO General Mag. Günter Höfler

 

 

 

 

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Erweiterte Neuauflage von “ Starke Regionen-Starkes Europa“ mit EU Förderungsprojekten

 

EU Förderungsexperte Dr. Johannes Ausserladscheiter, Breitbandexperte Joseph Miedl MBA und Historiker Martin Reiter bringen Neuauflage mitSchwerpunkt EU Förderungsprojekte auf den Markt.

Autoren: Dr. Johannes Ausserladscheiter, Joseph Miedl MBA, Martin Peter Reiter

Autoren: Dr. Johannes Ausserladscheiter, Joseph Miedl MBA, Martin Peter Reiter

 

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AUTORENPORTRAIT: Ausserladscheiter, Miedl, Reiter – EUROPASTUDIEN

imageUniv. Lekt. Mag. JOHANNES AUSSERLADSCHEITER
EU Konsulent, Gerichtssachverständiger
* 15. August 1966, Schwaz

Nach einer landwirtschaftlichen Ausbildung und der Handels-akademie Studium der Rechtswissenschaften und Internationale Wirtschaftspolitik in Innsbruck, Brüssel und USA. Wissenschaftliche Tätigkeit in Brüssel mit Schwerpunkt Europäische Union und Internationale Wirtschaftspolitik. Unternehmer im Immobilien- und Agrarbereich und Autor mehrerer wissenschaftlicher Werke und Bücher. Konsulent für Internationale Wirtschaftspolitik für die Europäische Union, Leiter der internationalen Gerichts-sachverständigen Kanzlei European Court Experts mit Sitz in Brüssel und Wien.

 

 

imageJOSEPH MIEDL, MBA
Diplom-Betriebswirt
* 12. August 1971, Wien

Kaufmännische Ausbilldung im Großhandel. Langjährige Erfahrung im B2B Bereich in Führungspositionen in der Telekommunikationsindustrie. Studium Exekutive Management MBA. Stv. Vorstandsvorsitz im Wirtschaftsforum Triestingtal. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Tätigkeit bezieht sich auf die Initiative zur Musterregion in NÖ für den Ausbau von Breitband im Triestingtal. Gründung von Initiativen für die wirtschaftliche Weiterentwicklung im Triestingtal. Gemeinderat in Berndorf (Ausschüsse Finanzen und Wirtschaft), im Wirtschaftsbundvorstand Triestingtal, Obmann Skiclub Triestingtal.

 

imageMARTIN PETER REITER
Marketingleiter, Verleger
* 20. Oktober 1963, Reith im Alpbachtal

Aufgewachsen als Sohn einer Kaufmannsfamilie in St. Gertraudi, Matura an der Handelsakademie Wörgl, Redakteur Tiroler Bauernzeitung, Geschäftsführer Werbeagentur Prologo, Regionalmanager Schwaz und Umgebung, seit 2002 bei der TIROLER VERSICHERUNG. Autor und Mitautor von über 100 Büchern sowie Verleger und Herausgeber (Edition Tirol, Tyrolbuch, Europa-Studien) von 200 Büchern. Mehrfacher Gewinner des Werbepreises Tirolissimo, Austrian Event Award, Regionalitätspreis usw. Initiator von „Tirols Beitrag zur Raumfahrt“ sowie von zahlreichen Themenwanderwegen.

 

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Wer in Europa am meisten forscht

Wer in Europa am meisten forscht

Nicht nur in staatlichen Einrichtungen und Hochschulen wird geforscht. In vielen EU-Ländern macht der Unternehmenssektor den größten Anteil an den Ausgaben aus. Doch es gibt auch Ausnahmen.

imageForschung findet in modernen Staaten sowohl von staatlicher Seite, in Hochschulen als auch in der freien Wirtschaft statt. Die Grafik von Statista zeigt, wie sich die Ausgaben im Jahr 2013 in einzelnen EU-Staaten und der Union insgesamt verteilt haben. Der Unternehmenssektor war in den meisten Mitgliedstaaten der wichtigste Sektor, außer in Griechenland, Zypern, Lettland und Litauen. Hier war der Hochschulsektor der bedeutendste. In Rumänien wurde etwa die Hälfte der FuE-Ausgaben im Staatssektor getätigt. Die Ausgabenverteilung in Deutschland ist nah am EU-Schnitt.

Asien setzt auf Kernkraft
China wird die führende Atommacht. Das zeigen Prognosen der OECD imageüber die zivile Nutzung der Kernkraft. Die Grafik von Statista zeigt die heute installierte Leistung der Kernkraftwerke in Gigawatt im Jahr 2013 und die Prognosen für das Jahr 2040. Derzeit haben die Kernkraftwerke in den Vereinigten Staaten und in der EU insgesamt noch eine deutlich höhere Nennleistung. Doch das wird sich in den kommenden Jahren ändern. Je nach Szenario – die OECD führt dazu drei verschiedene auf – wird in den westlichen Staaten die Leistung der Kernkraftwerke etwa gleich bleiben oder sogar zurückgehen. In China wächst sie jedoch in allen drei Szenarien. Im Jahr 2040 wird in sämtlichen Szenarien China mehr Atomstrom produzieren als die Vereinigten Staaten oder die EU.

Asien setzt auf Kernkraft
China wird die führende Atommacht. Das zeigen Prognosen der OECD über die zivile Nutzung der Kernkraft. Die Grafik von Statista zeigt die heute installierte Leistung der Kernkraftwerke in Gigawatt im Jahr 2013 und die Prognosen für das Jahr 2040. Derzeit haben die Kernkraftwerke in den Vereinigten Staaten und in der EU insgesamt noch eine deutlich höhere Nennleistung. Doch das wird sich in den kommenden Jahren ändern. Je nach Szenario – die OECD führt dazu drei verschiedene auf – wird in den westlichen Staaten die Leistung der Kernkraftwerke etwa gleich bleiben oder sogar zurückgehen. In China wächst sie jedoch in allen drei Szenarien. Im Jahr 2040 wird in sämtlichen Szenarien China mehr Atomstrom produzieren als die Vereinigten Staaten oder die EU.

China forscht
Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in China steigen rasant. Die Grafik von Statista zeigt den Anteil an den weltweiten Ausgaben für Forschung und Entwicklung. 2008 hat China den Dauerkonkurrenten Japan überholt, nun steht China kurz davor, auch die EU beim Anteil an den weltweiten Ausgaben für Forschung und Entwicklung zu überholen. Die OECD prognostiziert, dass China sogar die Vereinigten Staaten innerhalb dieser Dekade überholen könnte.

European Landowners: Land and Soil Management Award

Description:

European Court Experts

European Court Experts

The European Landowners’ Organization (ELO), under the auspices of the European Commission (DG Environment and the Joint Research Centre) and in association with the University of Natural Resources and Life Sciences (BOKU) of Vienna, Syngenta International AG, as well as the Centre for Soil and Environmental Sciences of the Ljubljana University, is proud to launch the call for proposals for the “Land and Soil Management Award”.
The aim of this prize is to encourage new concepts of land and soil protection and their implementation in land management as well as to enhance awareness about the importance of land and soil functions.
This prize will reward professionals working in the area of land use and soil management pursuing the EU’s soil protection goals, in particular those of the Soil Thematic Strategy.

Subject:
The aim of this prize is to encourage new concepts of land and soil protection and their implementation in land management as well as to enhance awareness about the importance of land and soil functions. This prize will reward professionals working in the area of land use and soil management pursuing the EU’s soil protection goals, including those of the Common Agriculture Policy and of the Soil Thematic Strategy. In particular, the prize will reward land use and soil management practices addressing soil degradation, i.e. erosion, reduction of organic matter content, diffuse contamination, compaction as well as the reduction of soil biodiversity, salinisation, sealing, flooding and land slides.

Eligibility criteria:
The Land and Soil Management Award is intended to recognize quality instruments and management practices which contribute to the protection of land and the soil, by improving the quality of the environment.

Selection criteria:
• The project must contribute to added value to sustainable land use and imagesoil management practices, the protection and improvement of soil quality and particularly to the fight against the above-mentioned degradation processes.
• The project must be sustainable environmentally, socially and economically.
• The project must also be transferable as a model and at least innovative and original in the area / region where it takes place
• Appropriate measures must be taken to avoid: erosion, decline in organic matters, contamination, compaction, decline in soil biodiversity, salinization; sealing, floods and landslides

Prize description:
With an amount of 5000€ and a diploma of recognition, the Land and Soil Management Award Certificate will recognize outstanding tools and management practices contributing to the protection of soil and a sustainable land use, and improving environmental quality.

Deadline: The Call for applications is open until 30th November 2014.

Please send applications to the following address:

Land and Soil Management Award
European Landowners‘ Organization
Rue de Trèves 67 – B-1040 Brussels
AND
by email to [email protected]
Tel: + 32 (0)2 234 3000; Fax: + 32 (0) 2 2 234 3009

Buchpräsentation Österreichisches Parlament/Palais Eppstein, Vienna

 

ÖSTERREICHISCHES PARLAMENT

Eine erfolgreiche, interessante Buchpräsentation mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur.

 

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Land Art Galerie Fröhlerhof, Tirol Austria

FRÖHLERHOF TIROL/AUSTRIA

 

Land Art Galerie Fröhlerhof, Buch in Tirol Dr. Johannes Ausserladscheiter

Land Art Galerie Fröhlerhof, Buch in Tirol
Dr. Johannes Ausserladscheiter

Der Fröhlerhof in Buch bei Jenbach beschäftigt sich neben klassischer Land- und Forstwirtschaft auch mit den kreativen  Bereichen Kunst, Kultur und Kulinarium.

Der Hof wird immer wieder gerne als Begegnungsstätte von Menschen aus Wirtschaft, Politik, Kunst und Kultur zum Gedankenaustausch genützt.

LandArt, Begriff:

Land Art ist die Umwandlung von geographischem in architektonischen Raum, beziehungsweise in ein Kunstwerk. Dabei konzentriert sich Land Art nicht auf eine bestimmte Skala oder Methode, sondern arbeitet mit Räumen im kleinsten Maßstab bis zu ganzen Landstrichen und mit vorgefundenen Naturmaterialien oder massiven Eingriffen mit schwerem Baugerät und Beton.

Im Unterschied zum Minimalismus, der um Objektivität bemüht war und imagehauptsächlich im Kontext der Galerien und Museen zu finden war, kennzeichnete die Land Art eine romantische aber auch eine explizit gesellschaftskritische Komponente. Dem Besitzbürgertum, das die Werke der bildenden Kunst nur noch als Spekulationsobjekte betrachtete, wollte man kein neues Konsumgut liefern. Man schuf deshalb in den abgelegenen Wüstengebieten Nordamerikas gigantische Erdbauwerke, die in keinem Museum, in keiner Galerie ausgestellt werden konnten, also weder transportabel, käuflich noch dauerhaft waren. Zu Beginn gestatteten die Künstler nicht einmal Foto- oder Filmaufnahmen ihrer vergänglichen Arbeiten. Wenn jemand die Kunstwerke sehen wollte, dann musste man sich auf eine innere und äußere Reise begeben und die Skulptur direkt in der Landschaft unter freiem Himmel bei Wind und Wetter mit all seinen Sinnen erleben. Die Kunstwerke wurden nicht wie Objekte in die Landschaft gestellt, nutzen die Landschaft nicht einfach als attraktiven Hintergrund, sondern wurden selbst zur Landschaft.

Gleichzeitig entstanden aber auch Projekte, um großflächige Anlagen in dauerhafter Form zu errichten; diese dauern oft Jahrzehnte. James Turrell baut seit 1974 in Arizona an seinem Roden Crater, Charles Ross errichtet in New Mexico seit 1971 seine Star Axis. Nancy Holt hat in Utah Sun Tunnels angelegt. Alle drei Projekte beziehen Landschaft, künstliche Bauwerke und die Sonne in das Werk ein.[3]

 

Gestüt Fröhlerhof

Gestüt Fröhlerhof

Besonders eindrucksvoll dokumentiert sich der radikale Ansatz im Werk „Double Negative“ von Michael Heizer, einer der jungen Pioniere dieser Kunsttendenz, aus dem Jahr 1969: Mit Bulldozern und Dynamit wurden zwei 9 Meter breite und 15 Meter tiefe, exakt lineare Einschnitte mit einer Gesamtlänge von mehr als 450 Metern in die Erosionskante der wüstenartigen Hochebene Mormon Mesa bei Las Vegas getrieben. 240.000 Tonnen Gestein mussten bewegt werden, um einen enormen Raum zu schaffen, eine erlebbare „negative“ Skulptur, die man nicht wie gewohnt nur von außen betrachten, sondern die man begehen und als meditativen Raum ohne vorher festgelegten Standort erfahren sollte.

Mit den Intentionen der später aufkeimenden Ökologiebewegung hatten die Land Art Künstler nicht das Geringste im Sinn. „Es geht um Kunst, nicht um Landschaft.“ betonte Michael Heizer ausdrücklich und widersetzte sich damit allen Versuchen, die Land Art als ökologische Landschaftskunst zu interpretieren. Erst die europäische Natur-Kunst, die zu Beginn der siebziger Jahre mit dem zunehmenden Umweltbewusstsein entstand, orientierte sich stark an ökologischen Grundgedanken. Viele künstlerische Interventionen, die heute sehr verallgemeinernd als „Land Art“ bezeichnet werden, unterscheiden sich grundsätzlich von den ursprünglichen Ansätzen der amerikanische Avantgardekunst der 60er Jahre und sind treffender als „Natur-Kunst“ oder „Environmental Art“ zu bezeichnen. Anders als bei der Land Art steht beispielsweise die gesellschafts- und kunstkritische Komponente nicht mehr im Mittelpunkt des Interesses, und es geht der Mehrzahl der Natur-Künstler weniger um provozierende, radikale Gesten in der Landschaft als vielmehr um feinfühlige, häufig dekorative Setzungen von vergänglichen Objekten in die Natur.

imageHeute wird die Bezeichnung „Land Art“ in sehr verallgemeinernder Weise und häufig aus werbestrategischen Gründen auf jede beliebige Art von Natur-Kunst oder Kunst in der Landschaft angewendet, obwohl aus kunsttheoretischer Sicht keinerlei konzeptionelle Beziehung zur ursprünglichen Land Art der 1960er Jahre (siehe oben) gegeben ist. Die Natur (Wüsten, Felder oder Wasserflächen) wurde ursprünglich als Medium künstlerischer Gestaltung und nicht als dekorativer Bildhintergrund genutzt. Die Dokumentation erfolgte oftmals wegen der großen Ausdehnung der Kunstwerke und der angestrebten Wirkung durch Luftaufnahmen, ist aber nicht, wie häufig missverstanden, zwangsläufig Teil der Arbeit, im Gegenteil: Zu Beginn gestatteten die Land Art Künstler keinerlei fotografische oder filmische Dokumentation, um die Vermarktung imagezu verhindern. Es gab durchaus auch kleine Land-Art-Kunstwerke, zum Beispiel „Matchdrop“ von Michael Heizer. Die Ausmaße waren nicht immer entscheidend, allein der landschaftliche Bezug und die minimalistisch angelegte Konzeption waren von Belang.

Von Bedeutung ist in der heutigen Natur-Kunst auch der Einfluss der Natur auf die Kunstwerke. Oft verändern Witterung und Wachstum der verwendeten Materialien das Kunstwerk. So entsteht Dynamik und Prozesshaftigkeit. Daher ist die Dokumentation, vor allem die fotografische, wichtig, da die wenigsten Betrachter diese teilweise langwierigen Entwicklungen mitverfolgen können.

Neben LandArt Aktivitäten finden am Fröhlerhof verschiedene Angebote Platz. So auch eine Vernissage in der Fröhlerhof-Scheune von der jungen Schwazer Künstlerin Christina Hummel.

 

MEDIENBERICHTE

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Galerie Fröhlerhof, Dr. Johannes Ausserladscheiter Vernissage Christina Hummel

Galerie Fröhlerhof, Dr. Johannes Ausserladscheiter
Vernissage Christina Hummel

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